Vans sollen vor allem praktisch sein, das Design rückt dabei häufig in den Hintergrund. Doch es geht auch anders, wie die dritte Generation des Mazda5 beweist. Mazda hat das markentypische Gesicht mit fließenden Linien und zahlreichen Sicken im Blech kombiniert. "Nagare" nennt Mazda diesen Fluss der Linien, der den Mazda5 sehr eigenständig vorfahren lässt. Den Abgang zelebrieren die Mazda-Designer jetzt mit großen, tropfenförmigen Leuchten, die D-Säule wird mit dunklem Glas kaschiert. Premiere feiert der neue Mazda5 auf dem Genfer Salon (4.-14. März 2010).
Mazda5
Bild: Werk
Dabei lässt Mazda die praktischen Errungenschaften des Vorgängers nicht außen vor: Wie bisher hat der Mazda5 hinten zwei Schiebetüren, die bis zu sieben Sitze lassen sich in Reihe zwei und drei wie bisher dank des sogenannten "Karakuri"-Sitzsystems mit einem Handgriff wegklappen. Auch unter der Haube tut sich was: Den 2,0-Liter-Benzindirekteinspritzer, den wir in Kombination mit einem Start-Stopp-System und einem neu abgestimmten Sechsgang-Schaltgetriebe auch aus dem Mazda3 kennen, soll Verbrauchs- und CO2-Reduzierungen im zweistelligen Prozentbereich ermöglichen. Im Mazda3 leistet der Motor 150 PS. Als weiterer Benziner ergänzt ein 1,8-Liter-Triebwerk die Antriebspalette, zu den Selbstzündern schweigt Mazda noch, ebenso zu den Abmessungen. Zu den Händlern rollt der neue Mazda5 im Spätherbst 2010.