Während Apple die Pläne für ein eigenes Elektroauto im Februar 2024 aufgegeben hat, verfolgen chinesische Elektronikkonzerne das Vorhaben weiter. Dazu gehört neben Huawei und Xiaomi in Kürze wohl auch der Smartphone-Hersteller Meizu. Das geht aus einem Bericht von "CarNewsChina.com" hervor. Demnach teilte Meizus COO, Liao Qinghong, nun im Rahmen der Ausstellung "ChinaJoy 2024" überraschend mit, dass die Fahrzeuge des Unternehmens noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Zusammenarbeit mit Geely

Das erste Elektroauto, das Meizu auf den Markt bringen will, soll der bereits im Januar 2024 angekündigte DreamCar MX sein. Das Besondere dabei: Meizu holt sich für das Vorhaben tatkräftige Unterstützung. Während der Smartphone-Hersteller die Entwicklung übernimmt, soll Mehrheitseigner Geely die Fertigung der Fahrzeuge übernehmen.
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Das Unternehmen ist inzwischen der führende Fahrzeughersteller in China und unterhält auch auf diesem Gebiet verschiedene Marken. Dazu zählen neben Lynk & Co unter anderem Polestar und Lotus. Außerdem arbeitet der Konzern seit 2020 zusammen mit Mercedes an der Marke Smart.

DreamCar MX: Ähnlichkeit mit dem Lynk & Co Z10

Entsprechend der Kooperation basiert das Fahrzeug den vorliegenden Informationen nach auf der SEA-Plattform (Sustainable Experience Architecture) von Geely. Nichtsdestotrotz verspricht Meizu, dass das sich neue Auto funktional von traditionellen Fahrzeugen unterscheiden werde. Wie das Unternehmen das erreichen möchte, verrät der Bericht nicht. Es wird allerdings erwartet, dass Meizu das Fahrzeug mit dem hauseigenen Flyme-Auto-System ausstattet, das eine nahtlose Integration von Fahrzeug- und Mobiltechnologien ermöglichen soll. Die bislang veröffentlichten Bilder zeigen eine Silhouette, die in Größe und Stil der des Lynk & Co Z10 ähnelt.