Wer was auf sich hält, zeigt das mit gern einer Mercedes G-Klasse. Der dicke Brocken macht einfach mächtig was her. Wer sich auskennt, fährt auch G-Klasse, aber eine der Baureihe W 460. Das ursprüngliche Modell haben die Ingenieure nämlich rein fürs Grobe entwickelt.
Hinweis
Mercedes 230 GE bei eBay      
Bei der ersten Generation der G-Klasse steht der Buchstabe G noch kompromisslos für Geländewagen. Ein W 460 begleitet einen überall hin, von den Tiefen des Amazonas bis zum Gipfel des Kilimandscharo. So ein urwüchsiger Mercedes G wird gerade bei eBay angeboten.
eBay Mercedes Benz 230 GE Oldtimer
Die vordere Anbauplatte ist nur ein Punkt auf der Liste von Ausstattungen, die den G zum Arbeitstier machen.
Beim inserierten Fahrzeug handelt es sich auf den ersten Blick um ein ziemlich skurriles Stück. Der Verkäufer beschreibt das Auto als Oldtimer, Cabrio und Pick-up. Vorne hat der Benz eine Anbauplatte und 2-DW-Steuergeräte. Dazu kommen unter anderem Arbeitsscheinwerfer. Eine Einkreis-Druckluftbremse ist genauso an Bord wie ein 1-EW-Steuergerät am Heck und mehrere Anhängerkupplungen.

War dieser 230 GE mal ein Schneepflug?

Ob der Mercedes 230 GE in einem früheren Leben als Schneepflug im Einsatz war, steht nicht explizit im Inserat. Doch die Ausstattung deutet auf diese oder eine ähnliche Verwendung hin.
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Aufgeräumt! Der 230 GE sieht von innen genauso wenig benutzt aus wie von außen.
Die Technik unter der Haube ist im Gegensatz zum Äußeren gar nicht außergewöhnlich und dürfte Mercedes-Fans wohlbekannt sein. Der in diesem Fall 123 PS starke Vierzylinder-Benziner mit 2298 Kubikzentimetern Hubraum versieht seine Arbeit auch im für seine Zuverlässigkeit gerühmten W 124. Mit den knapp zwei Tonnen Leergewicht dieses G dürfte der Benziner ordentlich zu tun haben. Doch das könnte mit dem Automatikgetriebe und der Lkw-Zulassung gut zusammenpassen. Auf dem Preisschild stehen 39.999 Euro.
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Vom Generator bis zur Motocross-Maschine dürfte eine ganze Menge Zeug auf die Ladefläche passen.

Das sollte man vor dem Kauf über die G-Klasse wissen

Interessenten sollten sich vor dem Kauf darüber klar sein, dass eine gute Mercedes G-Klasse Geld kostet. Das gilt nicht nur für die Anschaffung, sondern auch für den Unterhalt. Platz braucht so ein G dazu. Wer sich nicht sicher ist, misst am besten die heimische Garage aus. Apropos Garage: Die sollte nach Möglichkeit vorhanden sein, zumindest in der Stadt. Sonst freuen sich die Langfinger.
Hinweis
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Ein Vorort-Termin ist Pflicht. Wer nicht selbst über die nötigen Fachkenntnisse verfügt, der darf dafür gerne einen Experten kontaktieren. Der Mercedes ist fast 40 Jahre alt und nicht erst vor wenigen Tagen vom Band gerollt. Eigenheiten lassen sich da nicht ausschließen.

Die Mercedes G-Klasse kann rosten

Der Zustand gehört selbst bei allerbesten Voraussetzungen eingehend geprüft, inklusive eines Blicks auf die neuralgischen Stellen der Karosserie. Denn grundsätzlich ist es möglich, dass der G rostet. Dazu kommt eine ausgiebige Probefahrt, Standard bei jedem gebrauchten Kfz. Dann muss ein Blick auf die Pflegehistorie sein. Vergessene Inspektionen werden mit verfrühten Schäden bestraft.
Schließlich sollte sich der potenzielle neue Eigner der Tatsache bewusst sein, dass diese G-Klasse kein mit allen Annehmlichkeiten vollgestopfter Luxustempel ist. Hier geht es robust zu. Hart aber herzlich, wenn man so will.