Mercedes AMG GT S - Neues Safety Car für die DTM
Was für ein Popo! Nach der Formel 1 darf der AMG GT S jetzt auch in der DTM als Safety Car fungieren.
Bild: Werk
Der Mercedes AMG GT S feiert beim zweiten DTM-Lauf am Lausitzring (29. bis 31. Mai 2015) sein Debüt als Safety Car. Die Grundvoraussetzungen des GT S als Sicherheitsgarant sind gut: Das Frontmittelmotorkonzept mit Transaxle, der V8-Biturbomotor mit Trockensumpfschmierung, das Doppelkupplungsgetriebe und das aufwändige Fahrwerk mit Aluminium-Doppelquerlenkerachsen sind eine gute Basis für schnelle Runden auf der Rennstrecke. Die Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse erleichtert den Job von Rennprofi Jürgen Kastenholz (47), der nicht nur den Mercedes bewegt, sondern auch das BMW M4 Coupé und einen Audi RS5, weil sich die Teilnehmer der DTM beim Safety Car abwechseln.
Mercedes AMG GT S - Neues Safety Car für die DTM
Sportschalen und Vierpunktgurte, sonst unterscheidet sich das Safety Car innen kaum von der Serie.
Bild: Werk
Der Antriebsstrang des Mercedes gleicht dem der Straßenversion des AMG GT S. Mit einer Höchstleistung von 510 PS und einem maximalen Drehmoment von 650 Newtonmetern ist der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor für maximal 310 km/h gut und sprintet in 3,8 Sekunden auf Tempo 100. Für den Sound ist eine modifizierte Performance-Abgasanlage an Bord, die Verzögerung übernimmt eine Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage. Zum serienmäßigen Speedshift-Getriebe packt AMG das Dynamic-Plus-Paket mit einer speziellen Abstimmung mit Race-Modus, die auch der Käufer des GT S ordern kann. Speziell für den Einsatz als Safety Car trägt der Benz eine aerodynamisch optimierte Carbonhutze mit Leuchtbalken auf den Dach, dazu kommen die üblichen Signalanlagen, die mit LED-Technik bestückt sind.