Mercedes CL 63 AMG Cabrio (2008): Einzelstück zu verkaufen
Einzelstück: Mercedes CL 63 AMG Cabrio zu verkaufen

Offiziell gab es den Mercedes CL 63 AMG nie als Cabrio. In München wird aktuell aber eine Spezialanfertigung verkauft. Der Preis des Einzelstücks ist enorm!
Bild: SF Automobile Handels GmbH & Co. KG
Dieses Auto gab es nie – zumindest nicht offiziell! Die Rede ist von einem Mercedes CL 63 AMG Cabrio. Trotzdem wird in München aktuell ein Mercedes CL mit Stoffverdeck zum Kauf angeboten. Laut Händler handelt es sich bei dem 525 PS starken AMG um eine Spezialanfertigung. Und die hat ihren Preis!
Einen offenen CL hatte Mercedes nie im Angebot. Alle drei Generationen C 140, C 215 und C 216 gab es nie als Cabrio. Erst der Nachfolger, das S-Klasse Coupé (C 217), war auf Wunsch auch als Cabrio erhältlich. Doch was, wenn man bereits im Jahr 2008 ein viersitziges Luxuscabrio mit Stern haben wollte? Dieses Luxus-Problem löste ein solventer Kunde ganz pragmatisch und ließ seinen CL 63 AMG kurzerhand zum Cabrio umbauen.

Beim Spezialumbau liegt das geöffnete Verdeck auf dem Kofferraumdeckel auf. Damit es etwas schöner aussieht, gibt es eine Persenning.
Bild: SF Automobile Handels GmbH & Co. KG
Der CL 63 scheint ein US-Import zu sein
Leider sind zum eigentlichen Umbau wenig Infos vorhanden. Fakt ist, aktuell verkauft der Händler "SF Automobile Handels GmbH & Co. KG" aus München ein Mercedes CL 63 AMG Cabrio. Augenscheinlich handelt es sich bei dem schwarzen AMG um einen US-Import, darauf deuten zumindest die orangen Reflektoren in den Scheinwerfern hin. Außerdem sind solche nachträglichen Cabrio-Umbauten in den USA weiter verbreitet als hierzulande.

Könnte auch glatt als Serienfahrzeug durchgehen: Die Silhouette mit geschlossenem Verdeck passt.
Bild: SF Automobile Handels GmbH & Co. KG
Wichtig: Das angebliche Einzelstück besitzt bereits eine deutsche Zulassung und ist laut Aussage des Händlers unfallfrei. Auf den Fotos präsentiert sich der große CL aus dem Baujahr 2008 im einwandfreien Zustand, was sicherlich auch an der niedrigen Laufleistung von nur 38.500 Kilometern liegt. Außerdem soll der AMG scheckheftgepflegt sein und vor Auslieferung an den nächsten Besitzer frischen TÜV und einen neuen Service bei Mercedes spendiert bekommen.
Naturgemäß ist die Ausstattung sehr umfangreich. Zu den Highlights des CL in der beliebten Farbkombi schwarz/schwarz gehören: Softclose, Sitzbelüftung, Nachtsicht, 20-Zoll-AMG-Räder, adaptives Fahrwerk und vieles mehr. Und dann ist da ja noch der aufwendige Carbio-Umbau. Das elektrische Stoffverdeck ist eine Spezialanfertigung. Im geöffneten Zustand liegt es auf dem Kofferraumdeckel auf und wird mit einer Persenning verkleidet. Etwas kurios ist, dass der Dachhimmel des Stoffverdecks schwarz ist, der CL ursprünglich aber offensichtlich mit einem hellen Dachhimmel ausgeliefert wurde, denn die A-Säulen sind mit hellem Stoff verkleidet.

Den M 156 gab es im CL nur zwischen Mitte 2006 und Mitte 2010. Danach wurde der Sauger vom V8-Biturbo (M 157) ersetzt.
Bild: SF Automobile Handels GmbH & Co. KG
V8-Sauger mit 525 PS
Abgesehen von diesem winzigen Schönheitsfehler bietet sich hier die Möglichkeit einen ganz besonderen, wenn auch nicht 100 Prozent originalen, CL 63 AMG zu erwerben. Unter der Haube des Vorfacelift CL 63 AMG steckt der legendäre 6,2-Liter-Sauger (M 156), der 525 PS und 630 Nm auf die Hinterräder loslässt. Erst ab Sommer 2010 wurde er gegen den 5,5-Liter-V8-Biturbo (M 157) mit 544 PS und 800 Nm (571 PS und 900 Nm mit AMG Performance Package) getauscht.
Zwischen 2006 und 2013 wurden rund 32.000 CL der Generation C 216 gebaut, doch dieser soll das einzige CL 63 AMG Cabrio sein. Klar, dass diese Exklusivität einen gewissen Preisaufschlag mit sich bringt. Der fällt allerdings heftig aus, denn das Einzelstück soll 190.000 Euro kosten. Das ist in etwa so viel wie das mittlerweile nicht mehr neu erhältliche Mercedes-AMG S 63 Cabrio zuletzt in der Basis gekostet hat.
Der Cabrio-Aufpreis ist sechsstellig
Deutlich eklatanter ist der Preisunterschied zu gewöhnlichen CL 63 AMG der Generation C 216, die gibt es gebraucht ab etwa 25.000 Euro. Mopf-Modelle kosten mindestens 40.000 Euro und besonders gepflegte CL 63 können auch mal 50.000 Euro kosten, doch das entspricht immer noch rund 140.000 Euro Open-Air-Aufpreis.
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