Mercedes EQB im Alltagstest
So schlägt sich der Mercedes EQB im Fotografen-Job
Begleitfahrzeug für eine Fotoproduktion? Immer öfter fällt meine Wahl dabei auf Elektroautos. Diesmal mit am Set: der Mercedes EQB. Der eignet sich sogar für die Mittagspause.
Bild: AUTO BILD
Viel Platz fürs Equipment, große Fenster zum Rausfotografieren und einfache Bedienung – ich will mich schließlich nicht erst einarbeiten müssen. Das sind die Voraussetzungen für ein "Fotoauto", also jenen Wagen, der mich bei der Produktion anderer Geschichten begleitet. Zuletzt war ich mit dem Mercedes EQB 300 unterwegs – und während der Mittagspause philosophierten der Kollege und ich darüber, wie sich der Mercedes in diesem Job geschlagen hat.
Ein Vorteil des EQB (und überhaupt der meisten E-Autos): Der leistungsstarke Antrieb ermöglicht spontanes Beschleunigen und ist besonders praktisch, wenn wir bei Fahraufnahmen schnell reagieren müssen, um den perfekten Moment einzufangen. Der typische Fotografen-Satz "Noch ein Stück näher ran!" lässt sich unter Strom deutlich schneller und präziser umsetzen als mit den meisten Verbrennern.
Auch die Reichweite des EQB erwies sich für unsere Zwecke als mehr als zufriedenstellend. Rund 340 Kilometer Aktionsradius genügen auch für eine längere Fotosafari, ohne sich um eine leere Batterie sorgen zu müssen.

Der EQB eignet sich sogar für die Mobile Mittagspause.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Dazu bietet der EQB ausreichend Platz – entweder für bis zu sieben Personen oder aber für die Ausrüstung. Der großzügige Kofferraum schluckt 495 bis 1710 Liter – deutlich mehr, als ich an Foto-Equipment dabeihabe. So bleibt auch noch Platz für das Handgepäck, wenn es mal auf größere Reise geht. Das habe ich in manchen Autos schon ganz anders erlebt. Kofferraum voll, und die Hälfte der Ausrüstung stand noch auf der Straße. Und sind die großen Fototaschen ausgeladen, kann der Kofferraum auch zur Sitzgelegenheit werden – wie bei unserer Mittagspause in der Veddeler Fischgaststätte im Hamburger Hafen.
Apropos Pause: Weil es neben der Traditions-Gaststätte keine Ladesäule gibt, haben wir uns auf dem Rückweg vom EQB-Navi noch zu einem Schnelllader führen lassen. In etwas über 30 Minuten war der doch schon ziemlich leere Akku wieder zu 80 Prozent aufgeladen. Das können andere schneller, mit einem Kaffee oder einem ersten Blick am Laptop auf die geschossenen Fotos lässt sich die Zeit aber noch gut überbrücken.

Der Mercedes ist übersichtlich und einfach zu bedienen – auch dank der guten Sprachsteuerung.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Alles in allem hat der Mercedes EQB 300 seine Aufgabe als Begleitfahrzeug während der Fotoproduktion souverän erfüllt. Was schade ist: Bei unserem Testwagen fehlt die 230-Volt-Steckdose im Fond. Darüber könnten unter anderem Kameraakkus und Laptop geladen werden. Strom genug hat der Benz ja im Bauch…
Beziehungsstatus
Pendeln: Dafür reicht der Akku locker aus. Punkte: 4 von 5
Einkaufen: Platz für die ganze Familie und die Einkäufe. Punkte: 5 von 5
Transportieren: Erstaunlich viel Platz auf 4,68 Meter Länge. Punkte 4 von 5
Urlaub: Für Kurzurlaube super, Langstrecke nur mit Pausen. Punkte 3 von 5
Hobby: Für die meisten Freizeitaktivitäten ein cooler Begleiter… Punkte: 4 von 5
Familienleben: Von meiner Familie wurde er sofort adoptiert. Punkte 5 von 5
Einkaufen: Platz für die ganze Familie und die Einkäufe. Punkte: 5 von 5
Transportieren: Erstaunlich viel Platz auf 4,68 Meter Länge. Punkte 4 von 5
Urlaub: Für Kurzurlaube super, Langstrecke nur mit Pausen. Punkte 3 von 5
Hobby: Für die meisten Freizeitaktivitäten ein cooler Begleiter… Punkte: 4 von 5
Familienleben: Von meiner Familie wurde er sofort adoptiert. Punkte 5 von 5
Kurz gesagt
Was sagen die Nachbarn, wenn ich damit vorfahre?
So ein Arbeitsgerät hätte ich auch gerne mal.
So ein Arbeitsgerät hätte ich auch gerne mal.
Warum würde ich das Auto meinem besten Freund empfehlen?
Weil er drei Kinder hat – und dann unseren Nachwuchs auch noch mitnehmen kann.
Weil er drei Kinder hat – und dann unseren Nachwuchs auch noch mitnehmen kann.
Was bleibt mir im Gedächtnis?
Der happige Testwagenpreis von 72.293 Euro.
Der happige Testwagenpreis von 72.293 Euro.
Technische Daten und Preis: Mercedes EQB 300 4Matic
• Leistung 168 kW (228 PS)
• Batteriekapazität 66,5 kWh
• L/B/H 4684/ 1834/1667 mm
• Kofferraum 495-1710 l
• 0–100 km/h 8,0 s
• Spitze 160 km/h
• Verbrauch (WLTP) 18,1 kWh/100 km
• Preis ab 55.519 Euro
• Batteriekapazität 66,5 kWh
• L/B/H 4684/ 1834/1667 mm
• Kofferraum 495-1710 l
• 0–100 km/h 8,0 s
• Spitze 160 km/h
• Verbrauch (WLTP) 18,1 kWh/100 km
• Preis ab 55.519 Euro
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