Mercedes GLE Coupé: Test, Motor, Preis, Diesel
Wird das GLE Coupé der neue Boss?
Das neue Mercedes GLE Coupé tritt zum ersten Test als 400 d an. Liefert der Reihensechszylinder-Diesel mit 330 PS auch chefmäßig ab?
Als sein Vorgänger, die erste Generation des Mercedes GLE Coupé, 2015 auf den Markt kam, war sie technisch schon ein ganz alter Karren. Der C 292 basierte auf dem bereits seit 2011 gebauten W 166, damals noch M-Klasse genannt. Jetzt wirkt der neue Boss ganz frisch – und wir haben das große SUV-Coupé zum ersten Test gebeten.
Unter der Haube macht jetzt ein Reihensechszylinder Feuer

Neuer Motor: Statt des V6 ist jetzt ein Reihensechser an Bord – als 400 d mit 330 PS und 700 Nm.
Die Fahrleistungen fallen standesgemäß und souverän aus

Geht ordentlich: Trotz über 2,5 Tonnen Gewicht ist das GLE Coupé in glatten sechs Sekunden auf 100 km/h.
Der Wendekreis fällt mit unter zwölf Metern noch erfreulich gering aus, doch bei vollem Lenkeinschlag radiert der Benz ungestüm über die Vorderräder, und da verhärtet beim schnellen Gegeneinschlag sogar die Lenkung. Fühlt sich an, als wäre da einer schon beim Ausparken am Limit. Das Lenkungsverhärten lässt sich auch bei schnell aufeinanderfolgenden Richtungswechseln provozieren.
Der Testwagen knackt fast die 100.000-Euro-Marke

Kostet reichlich: Mit allen testrelevanten Extras brachte es unser GLE 400 d Coupé auf satte 99.414 Euro.
Das Fazit: Das Nonplusultra in Sachen Komfort bietet das große und schwere GLE Coupé trotz des selbstbewussten Auftritts nicht. Trotzdem beeindruckend, wozu der technisch hochgerüstete Benz imstande ist! AUTO BILD-Testnote: 3+
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