Mercedes GLK/GL: Gebrauchtwagen-Test
Die kosten jetzt gleich viel Schotter

Schon unter 20.000 Euro gibt es bei Mercedes einen gut gepflegten GLK. Einen älteren, bärenstarken GL ebenfalls. AUTO BILD vergleicht die beiden Kandidaten.
Spaß verkörpert der Mercedes GLK nicht unbedingt. Als 220 CDI ist er ein kompakter Hochsitzkinderwagen mit ausreichend Platz für die Reise und viel Sinn fürs Nüchterne. Große Emotionen weckt der graue Kasten nicht. Das sahen auch die Kunden so – die Konkurrenz von Audi und BMW verkaufte sich besser. Etwas hinter den Erwartungen blieb auch der riesige GL, der das andere Ende in der Mercedes-Geländewagenhierarchie markiert. Zu seinem Debüt 2006 wurde er sogar als Nachfolger des legendären G-Modells gehandelt, doch es blieb bei der Idee. Seitdem versucht er sich in der Rolle der deutschen Range-Rover-Alternative.
Der GLK ist der Liebling der TÜV-Prüfer

Der GLK ist solide verarbeitet und fühlt sich auch im Alter noch frisch an. Das gilt auch für das knackige Fahrverhalten.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
Die Verarbeitungsqualität des GL enttäuscht

Gemessen an Größe und Gewicht ist das Kurvenverhalten des GL leichtfüßig.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
Überblick: Alles zum Mercedes GLK und Mercedes GL
Was bei dem AUTO BILD-Testwagen aufgefallen ist, und auf welche Mängel Käufer Mercedes GLK und GL außerdem achten sollten, erfahren Sie in der Bildergalerie.
Fazit
Der mächtige, kantige GL wirkt beeindruckend und passt optisch gut zur Marke. Leider gilt das nicht für seine Qualität. Verarbeitungsmängel, Rost und Probleme mit den großen Dieseln sind nicht akzeptabel. Verblüffend gut ist dagegen der GLK, der kaum Schwachpunkte hat. Kleine Abzüge gibt es nur für das hohe Ersatzteilpreisniveau.
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