Mercedes S-Klasse: Cardi Monomach

Mercedes S 500 W 220: Maybach-Nachbau von Cardi Monomach

Diese S-Klasse wäre gern ein Maybach

Der Cardi Monomach auf Basis der Mercedes S-Klasse der Generation W 220 soll an den Maybach 57 erinnern – und ist ein absolutes Einzelstück!
Über 390.000 Euro hat ein Maybach 57 vor einigen Jahren neu gekostet! Das muss doch auch günstiger gehen, hat sich ein wohlhabender Russe gedacht und den Karosseriebauer Cardi engagiert, um einen Maybach-Nachbau auf Mercedes S-Klasse-Basis zu fertigen. Das Ergebnis ist der Cardi Monomach!

Fachmännisch offensichtlich gut umgesetzt

Kühlergrill und Scheinwerfer des Cardi Monomach kommen dem Maybach 57 schon sehr nah. 

Das Rezept ist einfach: Man nehme eine Mercedes S-Klasse der Baureihe W 220, ändere Front und Heck, verpasse der Luxus-Limousine eine Zweifarb-Lackierung und einen neuen Innenraum – und fertig ist die Maybach-Kopie. So weit die Theorie: In der Realität war der Umbau auf S 500-Basis dann doch etwas aufwendiger, wurde aber auf den ersten Blick fachmännisch gut umgesetzt. Die Front des Monomach erinnert stark an den zwischen 2002 und 2012 gebauten Maybach. Die Scheinwerfer wurden ziemlich akkurat nachgebaut, und auch der Kühlergrill mit vertikalen statt horizontalen Streben versprüht ein wenig Maybach-Flair. Was allerdings fehlt, ist die dicke Chrom-Umrandung des Kühlergrills wie beim Original. 
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Beim Heck ist Cardi dann doch weit vom Maybach 57 abgewichen, denn diese Partie wurde noch radikaler umgestylt als die Front. Hier erinnert nichts mehr an eine S-Klasse, aber eben auch nicht an einen Maybach. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als habe der Monomach drei untereinander positionierte, durchgängige Rückleuchten. Bei genauem Hinsehen wird klar: Es sind zwar drei Rückleuchten pro Seite, die allerdings durch Chrom-Zierleisten optisch miteinander verbunden werden. Darunter befinden sich zwei schmale, aber extrem breite Endrohre, die sich fast über die gesamte Karosserie erstrecken. Die Zweifarb-Lackierung in Bourdeaux-Braun zitiert das Original.

Alle Mercedes-Logos wurden entfernt

Der Innenraum wirkt luxuriös. Die hochgezogene Mittelkonsole im Fond ist neu. 

Auch den Innenraum hat sich der russische Karosseriebauer Cardi vorgeknöpft und großflächig mit beigem Leder ausstaffiert. Die Kopfstützen zieren eingeprägte Monomach-Logos, und im Fond wurde die Mittelkonsole hochgezogen, um Platz für ein Fach inklusive handgefertigter Plakette zu schaffen. Darauf ist festgehalten, dass der Monomach auf einem Mercedes W 220 basiert und dass er 2004 in Moskau gefertigt wurde. Um die Illusion für Unwissende aufrechtzuerhalten, wurden zusätzlich alle Mercedes-Logos innen und außen entfernt und durch selbst designte Monomach-Logos ersetzt. 

Der Monomach dürfte günstiger sein als ein Maybach 57

Zum Preis des Monomach gibt es keine genauen Informationen. Aber das Einzelstück dürfte auf jeden Fall günstiger gewesen sein, als ein originaler Maybach 57. Angeblich soll der Cardi Monomach im Jahr 2012 für 111.111 Euro zum Verkauf angeboten wurden sein. Wo sich das Einzelstück heute befindet, ist unbekannt. Nachdem der Monomach ursprünglich mit russischen Kennzeichen in Moskau unterwegs war, wurde er zuletzt regelmäßig an der französischen Riviera gesehen. 

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