Mick Schumacher: Bitteres IndyCar-Debüt
Mick Schumachers IndyCar-Premiere endet nach Sekunden

IndyCar-Debüt endet abrupt: Mick Schumacher wird in St. Petersburg in der ersten Runde in einen Startcrash verwickelt und scheidet ohne eigenes Verschulden aus.
Bild: IndyCar
Bitterer hätte das Debüt kaum laufen können: Mick Schumacher ist beim Saisonauftakt der IndyCar-Serie 2026 in St. Petersburg bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Der Deutsche wurde in Kurve 4 in einen Startunfall verwickelt und schied ohne eigenes Verschulden aus.
Schumacher war im Dallara-Honda von Rahal Letterman Lanigan Racing von Position 21 ins Rennen gegangen. Am ersten harten Bremspunkt des Stadtkurses kam es jedoch zu einer Kettenreaktion. Sting Ray Robb verbremste sich, wodurch Santino Ferrucci nicht mehr sauber einlenken konnte. Schumacher befand sich links neben Ferrucci und hatte keine Chance mehr auszuweichen. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt und mussten das Rennen vorzeitig beenden. Robb konnte nach einem Reparaturstopp zwar weiterfahren, fiel jedoch weit zurück.
Schumacher ordnet Startunfall ein
Schumacher zum Startunfall: „Ich habe gesehen, dass Santinos Räder blockierten, aber nicht erkannt, dass sich innen noch jemand verbremst hatte“, erklärte er. „Sting Ray ist offenbar etwas weiter in die Kurve hineingeschossen als erwartet, und das hat eine Kettenreaktion ausgelöst.“

Mick Schumacher wird in St. Petersburg in der ersten Runde in einen Startcrash verwickelt und scheidet ohne eigenes Verschulden aus.
Bild: IndyCar
Der 26-Jährige versuchte zunächst noch, das Auto aus eigener Kraft zurück an die Box zu bringen. Doch mit Einsetzen der Gelbphase war das Rennen für ihn endgültig beendet. „Mein erster Gedanke war, wie ich das Auto hier noch rausfahren kann. Aber dann ging alles sehr schnell“, so der IndyCar-Neuankömmling.
Den Vorfall wertete er als typischen Rennunfall im engen Mittelfeld. „Wenn man weiter hinten startet, fährt man oft mit drei oder vier Autos nebeneinander in die Kurven. Das birgt immer ein Risiko. Die wichtigste Erkenntnis ist daher: Wir müssen uns weiter vorne qualifizieren.“
Nach dem frühen Qualifying-Aus am Samstag und dem Startcrash am Sonntag bleibt für den Deutschen ein ernüchternder Auftakt in seine erste IndyCar-Saison, auch wenn ihn am Unfall selbst keine Schuld traf.
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