Die US-Army bekommt eine neue XXL-Kanone. Wir zeigen Ihnen die Panzerhaubitze und ihre großkalibrige Konkurrenz aus Deutschland, Südkorea, England und Afrika.
Recycling ist eigentlich keine US-amerikanische Stärke. Dass die Amis das Handwerk der Wiederverwertung trotzdem beherrschen, zeigen sie mit ihrer Haubitze M109. Der Panzer mit XXL-Kanone hat seit 1962 einen festen Platz in der US-Army. Die bewährte Stahlbüchse wurde über die vergangenen 50 Jahre immer wieder aufgefrischt. Jetzt sollen noch mal 40 Jahre dazukommen. Allerdings sind grundlegende Veränderungen an Motor und Panzerung nötig gewesen, damit die Haubitze bis 2050 durchhält. Nach erfolgreichen Tests steht fest, Operation geglückt, die Haubitze mit der kurzen verständlichen Bezeichnung M109A6 Paladin PIM darf nun in Serie gehen.
Bildergalerie
Neuer türkischer Kampfpanzer
Große Kanone und viel dahinter: Die Donar ist mit 720 PS unterwegs. Daran haben sich die Amis orientiert.
Und was hat Rüstungshersteller BAE (British Aerospace Engineering) angestellt, um die alte Kiste fit zu machen? Die Feuergeschwindigkeit der Kanone wurde erhöht. So sind in kurzer Zeit mehr Schüsse möglich. Zudem kommt eine komplett neu konstruierte und damit stärker gepanzerte Wanne zum Einsatz. Das hat nichts mit Körperhygiene zu tun: Als Wanne bezeichnet man die Karosserie eines Panzers. Zusätzlich erhielt die Haubitze ein neues Fahrwerk und das Getriebe samt 600-PS-Motor aus dem erfolgreichen Schützenpanzer Bradley. Unterm Strich ist die neue Panzer-Wumme schneller und besser gepanzert als ihre Vorgänger. So kann die Kanone flott Stellung beziehen, schießen und ruck, zuck wieder verschwinden, bevor sie selber abgeschossen wird. Nur so ist sie überlebensfähig, da Haubitzen nicht gleichzeitig fahren und schießen können. Oben in der Bildergalerie zeigen wir Ihnen die neue US-Haubitze und ihre internationale Konkurrenz im Detail!
Ein Kettenfahrzeug mit XXL-Kanone – so sieht nur eine Panzerhaubitze aus. Diese hier trägt den Namen M109A6 Paladin PIM und ist die jüngste Entwicklung der US-Army. Bis 2050 soll sie der amerikanischen Artillerie dienen.
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Rüstungshersteller BAE (British Aerospace Engineering) hat die Feuergeschwindigkeit der Kanone im Vergleich zu den Vorgängermodellen erhöht. So sind in kurzer Zeit mehr Schüsse möglich.
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Zudem kommt eine komplett neu konstruierte und damit stärker gepanzerte Wanne zum Einsatz. Das hat nichts mit Körperhygiene zu tun: Als Wanne bezeichnet man die Karosserie eines Panzers.
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Dank der veränderten Wanne hat die Haubitze mehr Platz im Inneren. 43 Geschosse sollen reinpassen. Mangelt es dennoch an Munition, kann der gepanzerte Transporter M992 (Bild) mit knapp 100 weiteren Patronen nachhelfen.
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Zusätzlich erhielt die Haubitze ein neues Fahrwerk und das Getriebe samt 600-PS-Motor aus dem erfolgreichen Schützenpanzer Bradley. Unterm Strich ist die neue Panzer-Wumme schneller und besser gepanzert als ihre Vorgänger. So kann die Kanone flott Stellung beziehen, schießen und ruck, zuck wieder verschwinden, bevor sie selber abgeschossen wird. Nur so ist sie überlebensfähig, da Haubitzen nicht gleichzeitig fahren und schießen können.
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Und so sieht der Vorgänger der neuen Super-Waffe aus. Die BAE M109A6 Paladin war bis dato die modernste Weiterentwicklung der M109, eine Haubitze, die seit 1962 einen festen Platz in der US Army hat.
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Allerdings reichten weder Panzerung noch Motorisierung der letzten Version aus, um für die nächsten 40 Jahre gerüstet zu sein. Daher begann die US-Army schon vor vielen Jahren mit Nachfolgeprogrammen.
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Eins davon war der XM2001 Crusader (Kreuzritter) mit 1500-PS-Gasturbine und ...
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... enormer Feuerkraft. Weil der Kreuzritter aber zu unpräzise war, stellte die US-Regierung das Projekt 2002 ein. Das automatische Ladeprinzip der Kanone übernahm ...
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... der N-LOS-C – ein weiterer Anwärter auf den Thron der M109. Doch 2008 war auch für diese Idee Feierabend.
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Allerdings wurden viele Technologien für die M109A6 Paladin PIM übernommen. Dazu gehören Ladeautomatik, elektrische Kanonensteuerung, Klimaanlage und ein zusätzlicher Motor für die Elektronik.
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Trotz aller Investitionen und Entwicklungen, die Amis haben das Rad nicht neu erfunden, sondern geguckt, was die Konkurrenz aus Deutschland, England, Südkorea und Südafrika bereits erfolgreich einsetzt. Dazu zählt die britische AS90 (Bild), ebenfalls von BAE.
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Sie wird von einem V8-Dieselmotor mit 696 PS angetrieben. Hinzu kommt ein Zusatzmotor, der das gesamte Fahrzeug mit Strom versorgt, wenn der Hauptmotor abgeschaltet ist. In dieser Hinsicht sind Amis und Engländer nun auf einem Stand.
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Diese Haubitze mit eigenwilligem Design kommt aus Südafrika und heißt G6 Rhino. Im Gelände mag das Nashorn mit seinem 6x6-Antrieb gegenüber Ketten benachteiligt sein.
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Auf der Straße sind dafür Höchstgeschwindigkeiten von 70 km/h drin. Mit spezieller Munition soll die neuste G6-Variante zudem bis zu 70 Kilometer weit schießen können. Normal sind 30 bis 40 Kilomter.
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Der K9 Thunder aus Südkorea gehört ebenfalls zu den modernsten und besten Panzerhaubitzen. Der Ladevorgang erfolgt wie beim neuen Ami automatisch.
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Um besser auf südkoreanischem Gelände klarzukommen, ist der Thunder mit einer hydropneumatischen Aufhängung bestückt. Das haben die Türken übrigens für ihren zukünftigen Süper-Panzer übernommen.
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Per Datenaustausch können mehrere K9 ihre Geschoss-Flugbahnen so berechnen, dass alle zur gleichen Zeit das Ziel treffen, bevor der Gegner durch einzelne Einschläge gewarnt wird.
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Die Haubitze Donar von KMW (Krauss-Maffei Wegmann) besteht aus einem vollautomatischen, unbemannten Geschützturm, der auf einem Schützenpanzerfahrgestell umherfährt.
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Die Besatzung besteht nicht aus fünf, wie bei den anderen Haubitzen üblich, sondern aus zwei Soldaten (Fahrer und Geschützführer). Die bedienen das Geschütz aus einer gepanzerten Fahrerkabine.
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Für den Transport mit Flugzeug oder Eisenbahn kann das Fahrzeug knapp vier Tonnen abspecken.
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Das Sprichwort "voll wie eine Haubitze" kommt übrigens aus dem steilen Abschusswinkel der Geschosse. Wenn die Soldaten früher nicht aufgepasst haben, lief das Rohr bei Regen schnell voll mit Wasser. Heute kann das nicht mehr passieren.
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Die Panzerhaubitze 2000 ist das Standardgeschütz der Artillerie in der Bundeswehr. Sie ersetzte zu Jahrtausendwende die M109. Richtig gelesen. Zuvor kam auch in Deutschland die US-Haubitze zum Einsatz.
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Wie allerdings dieses leicht irritierende Bild zeigt, erreichten die Modifizierungen der M109 in Deutschland irgendwann groteske Züge. Bevor Sie noch auf falsche Gedanken kommen: Das dicke Ding ...
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... ist ein Schalldämpfer für die M109 in der Versuchsphase.
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Die Panzerhaubitze 2000 war durch die lange Entwicklungszeit hauptsächlich für die Bedrohungslage des Kalten Krieges konzipiert, kommt seit 2006 aber in Afghanistan zum Einsatz.
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Ihr Diesel-Triebwerk ist vom alten Kampfpanzer Leopard 1 abgeleitet und leistet 1000 PS. Damit zählt diese Panzerhaubitze zu den stärksten der Welt.
Neuer türkischer Kampfpanzer
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Diese anatolische Spezialität ist verdammt pikant. Während es in Syrien kracht und Deutschland Abwehrraketen an die türkisch-syrische Grenze schickt, demonstriert die Türkei mit dem modernen Kampfpanzer Altay ihre zukünftige Verteidigungsstärke.
Bild: Werk
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Die nach einem General benannte Super-Waffe soll bereits 2015 in Serienproduktion gehen. Zwei Jahre früher als geplant. Recht ungewöhnlich für militärische Großprojekte. Der Altay bestand die ersten Tests ruck, zuck. Nachdem ...
Bild: Werk
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... erst im Frühjahr 2010 das 3D-Modell des Panzers (Bild) vorgestellt wurde. Sieht so aus, als wolle die Türkei ein Zeichen setzen. Da passt es ins Bild, wenn Ministerpräsident Erdogan bei der Präsentation des Altay ankündigt, man wolle mit dem Altay in die Oberliga der Verteidigungsrüstung.
Bild: Werk
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Die Basis bildet der weltweit teuerste Panzer, der südkoreanischen K2 Black Panther. Der wird von Hyundai Rotem, einer Tochter von Hyundai Kia, produziert und kostet 6,6 Millionen Euro.
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Die Türken haben den Panther nun gestreckt und die Panzerung verstärkt. So benötigt der Altay sieben statt sechs Kettenrollen.
Bild: Werk
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Auch bei der Besatzung legt die Türkei drauf. Während der schwarze Panther mit einer Crew von drei Soldaten auskommt, benötigt der Altay vier. Hintergrund: Die Kanone wird nicht automatisch geladen, sondern per Hand.
Bild: Werk
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Offensichtlich hat man gute Erfahrungen mit dem manuellen Betrieb des Leopard 2 (Bild) gemacht. Der deutsche Panzer rollt seit 2005 durchs türkische Gelände und lieferte für den Altay viele Ideen.
Bild: KMW
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Dazu zählt auch der 1500 PS starke Zwölfzylinder von MTU aus Friedrichshafen. Statt 70 km/h wie der Leo, soll der türkische Panzer auf 90 km/h kommen.
Bild: Werk
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Für die spätere Serienproduktion wird allerdings ein Motor aus einheimischer Produktion angestrebt. Der soll dann 1800 PS leisten. Damit würde der Altay sogar den Abrams Panzer der Amerikaner mit seiner 1520-PS-Turbine in den Schatten stellen. Der Hersteller des Altay, Otokar, tüftelt zudem an einem Elektro-Antrieb, den das Unternhemen bereits in Bussen verwirklichen konnte.
Bild: Werk
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Das Maschinengewehr beim Altay muss nicht mehr von einem Soldaten durch die Luke bedienet werden. Es ist vom sicheren Inneren des Panzers fernzusteuern. Eine Methode, die auch bei der allerneusten Generation des Leopard 2, dem A7+ angewandt wird.
Bild: Werk
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Der Altay soll mit einer hydropneumatischen Federung ausgestattet sein. Die Laufrollen der Panzerkette sind so individuell regulierbar. Ganz ähnlich ...
Bild: Werk
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... wie bei dem Fahrwerk des Citroën DS.
Bild: Sven Krieger
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Der Altay könnte sich mit so einem Fahrwerk richtig gut in unwegsamen Gelände stabilisieren.
Bild: Werk
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Mit einem längeren Unterwasserfahrschacht fährt der türkische Panzer durch bis zu 4,2 Meter tiefe Wassergräben. Anders als bei der Pfütze auf dem Bild, taucht er bei 4,2 Meter Wassertiefe komplett ab und versorgt den Motor über den Unterwasserfahrschacht des Kommandanten mit Luft.
Bild: Werk
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Sollte sich der Altay in weiteren Test und im Extremfall bewähren, dann wird er sich ganz weit vorne einen Platz unter den besten Panzern der Welt sichern. Dort ist ...
Bild: Werk
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... der deutsche Leopard 2 schon lange angekommen. Nicht umsonst ist er ein Exportschlager – wenn auch ein sehr umstrittener.
Bild: KMW
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Trotz der leichteren, modernen Panzerung bringt ein Kampfpanzer wie der Leopard 2 immer noch bis zu 70 Tonnen auf die Waage. Doch dank seines MTU V12 Turbodiesels mit 1500 PS ist der Leo gut motorisiert. Wie die meisten anderen Panzer, musste sich auch der Leo 2 über die Jahre weiterentwicklen
Bild: KMW
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Die asymmetrische Kriegsführung des 21. Jahrhunderts hat die Panzer verändert. Kurz erklärt: Feinde sind nicht sofort erkennbar und können zu jeder Zeit an jedem Ort zuschlagen. Moderne Panzer müssen auf Häuserkämpfe und Hinterhalte vorbereitet sein.
Bild: KMW
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Der Leopard 2 von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) ist in der aktuellsten Version A7+ zusätzlich an den Seiten und am Turm verstärkt, um besser gegen Raketenbeschuss (RPG) geschützt zu sein.
Bild: dpa
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Bei der Version Leopard 2 A7+ hilft ein Räumschild, um massive Straßensperren wegzuräumen.
Bild: dpa
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Trotz Modifikationen kommt der Leopard 2 A7+ bei der Bundeswehr in Afghanistan nicht zum Einsatz. Dafür aber bei den kanadischen Soldaten.
Bild: dpa
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Dieser Leopard 2 demonstriet eine weitere Schutzmaßnahme: Was aussieht wie ein Abendkleid, soll die Signatur des Panzers verringern.
Bild: KMW
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Je mehr glatte Operflächen er bietet, desto weniger ist er auf dem Radar erkennbar.
Bild: KMW
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Die Spuren auf dem Boden zeigen die Wendigkeit eines Leopard 2: Er kann sich auf der Stelle drehen, während der Turm starr ausgerichtet bleibt.
Bild: KMW
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Die zweite Serie des Leopard wird seit 1979 in Serie gebaut und ist Nachfolger des Leopard 1.
Bild: dpa
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Die Beliebtheit des Leopard 2 bei vielen ausländischen Streitkräften sorgt in Deutschland nicht immer für Begeisterung. Andererseits ist es ein Zeichen dafür, dass der Leo sicherlich zu den besten Kampfpanzern der Welt gehört.
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Ebenfalls an der Spitze der Panzer-Technologie steht der amerikanische M1 Abrams von General Dynamics Land Systems (GDLS). Seit 1980 wird er ausgeliefert. Durch seine Gasturbine steht auch in unteren Drehzahlbereichen eine hohe Antriebsleistung zur Verfügung.
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Beim amerikanischen M1A2 Abrams kommt kein Diesel, sondern eine Gasturbine von Honeywell mit über 1500 PS zum Einsatz. Einem schnellen Wechsel der komplexen Triebwerke darf dennoch nichts im Wege stehen. Motor, Getriebe und Kühlanlage sind daher in einem Block gebündelt.
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Seit den Erfahrungen im Irak wurde der M1A2 Abrams mit dem TUSK (Tank Urban Survival Kit) sicherer gemacht. Zum Survival Kit gehört eine zusätzliche Panzerung an den Seiten.
Bild: dpa
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Das TUSK (Tank Urban Survival Kit) des Abrams im Detail.
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Hier eine Auslieferung von Abrams-Panzern an die United States Forces Korea (USFK) im Januar 2012.
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Schon bald könnte die Zeit für den Abrams abgelaufen sein. Die Amerikaner suchen mit dem Ground Combat Vehicle Program nach einem Nachfolger. So stellt sich Bewerber BAE-Systems den zukünftigen Panzer der US-Army vor.
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Der T-90 ist der modernste Kampfpanzer im Dienst der russischen Armee.
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Seit 1992 läuft die Produktion des heute bis zu 1145 PS starken T-90.
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Auch er musste dem neuen Aufgabenfeld angepasst werden. In der neusten Version T-90AM bietet er ebenfalls mehr Schutz für die Besatzung vor Hinterhalten.
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Präsentation des T-90AM auf der Eurosartory 2011, die Messe für Militär-Gerät.
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Auf einer Vorführung in Russland zeigt der T-90 sein Können. Durchs Wasser rollen? Kein Problem!
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Königsdisziplin bei Panzervorführungen: Mit Vollgas über eine Kuppe, abheben und dann auch noch schießen. Die bunten Luftballons machen aus der Show schon fast eine Zirkusnummer.
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Der Turm des T-90 wirkt gedrungen. Mit Absicht! Die niedrige Silhouette soll die Trefferfläche reduzieren.
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Der T-90 ist in der Lage, Gräben bis 2,80 m und Höhenhindernisse bis 0,85 m zu überqueren.
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Der israelische Kampfpanzer heißt Merkava, hebräisch für Streitwagen.
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Kaum ein anderer Panzer hat ein solch eigensinniges Design. Es erinnert ...
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... an riesige Krebse. Ähnlich wie die Krebse will sich der Merkava optimal seiner Umgebung (Sand und Geröll) anpassen.
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Eine Besonderheit des Panzers ist der Einbau des Antriebsstranges in die Wannenfront. Dort soll er zusätzlich die Besatzung schützen.
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Das Fahrwerk besteht aus sechs Schwingarmen mit Schraubenfedern pro Fahrzeugseite.
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Der "Streitwagen" wird seit 1978 produziert und ist inzwischen schon in der vierten Generation verfügbar.
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Die aktuellste Version, der Merkava MK4, wird seit 2003 hergestellt. Die Panzerwanne wurde neu entwickelt, um das 1500 PS starke MTU-Triebwerk aufzunehmen.
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Frankreichs Top-Panzer ist nach dem französischen General des Zweiten Weltkrieges Jacques-Philippe Leclerc benannt.
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Der Leclerc auf einer Parade zum Nationalfeiertag auf der Champs Elysee. Man beachte die Körperhaltung der Besatzung.
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Im Einsatz an der Israelisch-Libanesischen Grenze im Rahmen der Friedensmission 2006.
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Mit den Soldaten im Vergleich ist gut zu erkennen, wie gedrungen moderne Kampfpanzer sind, um eine geringe Angriffsfläche zu bieten.
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Die Verbrennungsabgase des Triebwerks werden gekühlt, um nicht sofort für Wärmebild-Kameras sichtbar zu sein.
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Wenn 50 Tonnen durch den Boden pflügen, wird ordentlich Staub aufgewirbelt. Luftfilter und Frischluftanlagen unterliegen besonderen Anforderungen.
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Ein weiterer Panzer der Oberklasse ist der britische Challenger 2. Hier sichert er einen Check-Point im Raum Basra, Irak.
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In der Basisversion verfügt der Challenger 2 über 1217 PS. Als 2E kommt er allerdings auf 1500 PS.
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Da fast alle Panzer über Turbolader verfügen, ist eine Leistungssteigerung nicht ungewöhnlich, wird aber selten offiziell kommuniziert.
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Der erste Challenger 2 trat im Jahr 1998 seinen Dienst in der britischen Armee an.
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Im Irak machten die Briten unangenehme Erfahrungen mit sogenannten RPG, also Raketenwerfern. Daher ...
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... benötigte der Challenger 2 ebenfalls eine Zusatzpanzerung, wie hier gut zu sehen ist.
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Der Type 90 ist der Panzer der japanischen Streitkräfte. Seit 1990 ist er im Dienst und soll durch den Type 10 ersetzt werden.
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Natürlich ist der Type 10 auf aktuelle Bedrohungen besser eingestellt und bietet mehr Möglichkeiten beim Häuserkampf. Hier ein Prototyp des Type 10. Noch nicht genug von den Panzern? Sehen Sie hier die Kettenfahrzeuge der Bundeswehr.