An Individualisierungsmöglichkeiten mangelt es bei Mini traditionell nicht. Zahlreiche Karosserie-Versionen, Farben, Dachbemalungen, Rallystreifen und Interieurs lassen jede Menge Kombinationen zu. Wer seinen Wunsch-Mini trotzdem nicht im Konfigurator zusammenstellen will, wird vielleicht beim britischen Tuner Mulgari fündig. Der macht aus dem Mini den Icon 02.

Individuelles Design und mehr Power

Einzigartige Mini-Modelle
Neue Front und bunte Akzente zeichnen den Icon 02 optisch aus.
Der Veredler Mulgari hat schon mehrere BMW-Modelle zu Icon-Einzelstücken aufgebaut, jetzt folgt mit dem Icon 02 eine Mini-Individualisierung. Zu den Umbauten an der Karosserie gehören ein Front-Splitter und Heck-Diffusor. Dazu kommt eine Tieferlegung um 30 Millimeter; in diesem Zuge werden auch die Lager der vorderen Querlenker verstärkt. Auf der Straße steht der Icon 02 mit 18-Zoll-Rädern, auf denen Michelin-Sportreifen aufgezogen sind. Die Bremssättel dahinter werden passend zu den übrigen Dekor-Akzenten (u.a. Dachlackierung, Spiegelkappen und im Kühlergrill) in einer von sechs Farben lackiert. Entsprechend wird auch der Innenraum veredelt, am Lenkrad gibt's außerdem eine Plakette mit der Produktionsnummer.
Auch am Motor legt Mulgari Hand an. Liefert Mini im John-Cooper-Works-Modell ab Werk maximal 231 PS aus einem Zwei-Liter-Turbo-Vierzylinder, schrauben die Briten die Leistung mit einem neuen Ladeluftkühler, überarbeiteter Motorsteuerung und einer Abgasanlage mit zwei 90-Millimeter-Endrohren auf 284 PS. Das Drehmoment klettert von 320 auf 366 Newtonmeter. Mulgari verspricht damit eine deutlich Verbesserung beim Standardsprint von 6,1 auf 5,3 Sekunden. An der Vmax von knapp unter 250 km/h ändert sich dagegen nichts.