Hier ist der aktuelle Stand
Nachdem ein Tesla Model S in den USA bei einem Zusammenprall mit einem großen Metallteil Feuer ge­fangen hatte, ist erneut eine Debatte über die Sicher­heit von Elektroautos entbrannt. Das Metallteil hatte ein Loch von 7,5 Zentimeter Durchmesser in den Fahr­zeugboden gerissen und war in den Akkupack eingedrungen. Tesla verwies darauf, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für den Insassen bestand. Der Fahrer, der sich nun ein neues Model S bestellen will, hatte den Wagen abstellen und aussteigen können.

News und Tests zu Tesla Model S und Mercedes B-Klasse

Tesla Model S Feuer
Anfang Oktober 2013 brannte ein Model S auf offener Straße, die Tesla-Aktie stürzte prompt ab.
Nervöser ist man nach dem Zwischenfall offensichtlich bei Daimler. Der Tesla-Anteilseigner verbaut den Antriebsstrang der Start-up-Firma in der elektrischen B-Klasse, die 2014 auf den Markt kommt. Diese habe "Tesla inside", erklärte Daimler-Entwicklungs­chef Thomas Weber noch auf der IAA 2013. Nun heißt es aus Stuttgart: "Das Konzept der B-Klasse unterscheidet sich grundlegend vom Model S."

Fazit

Der Brand des Tesla Model S ist bislang ein Einzelfall, das Unternehmen reagierte professionell darauf. Aber: Tesla Motors, die US-Spaßtruppe, die großen Autoherstellern gern mal erklärt, wie man ein modernes Auto entwickelt, diese Firma ist in der Wirklichkeit angekommen. Und die heißt nun mal auch: Rückschläge oder Rückrufe. Rücksicht aber darf Tesla nicht erwarten. Und sie dürfen sich nicht rausreden. Sie müssen ehrlich bleiben – zu ihren Kunden und zur Öffentlichkeit.