In der Nacht auf Mittwoch wählt Amerika eine neue Präsidentin oder einen neuen Präsidenten. Jede Stimme zählt – und die NASCAR macht gerade Werbung für den republikanischen Kandidaten Donald Trump. Reed Sorenson ließ sich seinen Toyota von Premium Motorsports in den Wahlkampf-Farben von Trump lackieren und auch seinen Wahlspruch „Make America Great again“ (Mach Amerika wieder großartig) aufs Fahrzeug kleben.
Die NASCAR-Szene gilt seit jeher als tief republikanisch. Darüber hinaus wurde gestern in Fort Worth/Texas gefahren – einer republikanischen Hochburg. Recht viel versprechend war die Platzierung allerdings nicht: Sorenson wurde mit sieben Runden Rückstand auf Sieger Carl Edwards nur auf Platz 35 geführt.
Mit dem Sieg zog Edwards in das Playoff-Finale um den NASCAR-Titel ein. Einer seiner Gegner steht bereits fest: Jimmie Johnson, der am 20. November in Homestead seinen siebten NASCAR-Titel jagen wird – was vor ihm nur Richard Petty und Dale Earnhardt gelang.
Autorennen
Carl Edwards siegt in Texas
Den Ausschlag zum Sieg für Edwards gaben ein vorzeitiger Rennabbruch wegen einsetzenden Regens, sowie ein schnellerer Boxenstopp seiner Joe-Gibbs-Crew im Vergleich zu den Penske-Jungs von Joey Logano kurz zuvor.
Der Chase, also das NASCAR-Playoff, geht über zehn Rennen. Nach jeweils drei Läufen scheiden jeweils die vier von den anfangs 16 Teilnehmern aus, die nicht gewinnen konnten und gleichzeitig am wenigsten Punkte gesammelt haben. Im Finale sind daher noch vier Piloten im Titelrennen.
Das heißt: Beim Lauf in Phoenix nächste Woche werden noch zwei weitere Fahrer für das Playoff-Finale am 20. November in Homestead gesucht. Noch im Playoff-Rennen sind die beiden Busch-Brüder Kyle und Kurt, Joey Logano, Kevin Harvick, Matt Kenseth und Danny Hamlin.
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