Neue Technologien von ZF

Neue Technologien von ZF

Neue beste Freunde

Marktreife Lösungen und ganz neue Sicherheits-KonzepteTechnik von ZF vereint Mobilität und Sicherheit – und sorgt dafür, dass sich menschliche und elektronische Fahrzeuglenker bestens verstehen. 
Autofahrer haben das Steuer gern selbst in der Hand – und damit die Geschicke ihres Autos. Das ist seit der Fahrschule gelernt. "Loslassen" fällt den meisten Fahrzeuglenkern im wahrsten Wortsinne schwer. Daher klafft oft eine Lücke zwischen dem potenziellen Sicherheits- und Komfortgewinn durch automatisiertes Fahren und wie sich dieser Fortschritt für den Autonutzer anfühlt.  
Das neue SHI-Cockpit, entwickelt von ZF und Faureciabeendet diese Diskrepanz. Im Safe Human Interaction Cockpit“ (SHI-Cockpit) kommunizieren fortschrittliche Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen einfach und effektiv mit dem Fahrer. "Das SHI-Cockpit vereinfacht die Übergabeszenerien zwischen Mensch und Maschine stark", erklärt Uwe Class, Director Safe Mobility Systems in der zentralen Vorentwicklung von ZF. "Fahrer sind immer im Bilde darüber, welcher Fahrmodus gerade aktiv ist. So steigt die Akzeptanz für diese wichtigen Funktionen."

Klare Aufgabenverteilung zwischen Fahrer und Fahrzeug 

Und es hat Bumm gemacht, wenn auch nur virtuell: Augmented-Reality-Darstellung der Airbags und der aktiven Gurt-Funktionen im SHI-Cockpit.

Die Übergabe der Steuerung zwischen Mensch und Maschine erfolgt ruhig und intuitiv. Zunächst informiert das SHI-Cockpit, wenn das Verkehrsgeschehen automatisiertes Fahren zulässt. Das Auto übernimmt, sobald der Fah
rer die Hände vom Lenkrad löst. Ermöglicht wird das über eine spezielle "Hands On Detection" (HOD). Das Volant fährt zudem hoch und nach vorne weg, bleibt aber in Reichweite. Dank "Steer-by-Wire" kann das Steuer in diesem Fahrmodus stillstehen, anstatt sich weiter mit dem Radeinschlag zu drehen. Gleichzeitig rückt der Sitz nach hinten und unten und neigt sich leicht gen Fond. "Das hohe Sicherheitsniveau bleibt trotzdem immer gewahrt", versichert Uwe Class. Die Airbags, der aktive Gurt und das aktive Gurtschloss sind beim SHI-Cockpit in den Sitz integriert.  
Den Wechsel der Fahrverantwortung kommuniziert das Auto nicht nur über die automatische Änderung der Sitzposition. On top kombiniert das SHI-Cockpit situationsbezogen haptische (z.B. vibrierender Gurt), optische (z.B. umlaufende, farbvariierende Cockpit-Lichtleiste) und akustische (Töne, Stimme) Informationen. In umgekehrter Reihenfolge fordert es den Fahrer frühzeitig auf, das Steuer wieder zu übernehmen. Reagiert er nicht darauf, stoppt das Auto selbstständig an einer möglichst sicheren Position. 

Individuelle Sitzeinstellung per 3D-Innenraumkamera 

Auch vor dem Losfahren ist das SHI-Cockpit bereits zur Stelle. Für den bequemen Einstieg empfängt der Sitz den Fahrer in einer zurückgestellten, geneigten Position; das abgeflachte Lenkrad bewegt sich nach oben und dreht sich. Sitzt der Fahrer, erfasst eine 3D-Innenraumkamera seine Größe und justiert Sitz samt Lenkrad optimal fürs manuelle Fahren. Zum Aussteigen gleitet der Sitz in eine geeignete Position zurück. Genau so zuvorkommend fasst das SHI-Cockpit alle Assistenz- und Regelfunktionen auf nur einer Bedien- und Anzeigenebene zusammen: Der Fahrer sieht sein Fahrzeug auf dem "Head Up Display Instrument Cluster" (HUDIC) – einem zentralen Monitor – aus der Vogelperspektive und umgeben von einer "Active Vehicle Aura" (AVA). 
Die AVA symbolisiert die effektive Vernetzung sämtlicher Assistenzsysteme, zum Beispiel von Abstandsregeltempomat, Totwinkelwarner und Spurhalteassistent. Im Display visualisieren das bis zu drei ovale Linien rund um das virtuelle Fahrzeug. Über das Lenkrad kann der Farer per Fingerstreich die Sensibilität einstellen: Drei Linien entsprechen einem frühen, sanften Eingreifen, nur ein Oval für das spätere und daher stärker spürbare Regeln.  

Fahrer und Assistenten werden zu "Best Buddies"

Obacht, Fahrer: Das SHI-Cockpit kommuniziert mit dem Fahrer über haptische, optische und akustische Signale. Die Farbgebung dabei ist intuitiv. Rot steht für Gefahr, grün für Alles gut.

Bei potenziellen Gefahrensituationen verfärben und verformen sich die Linien: Reagiert der Fahrer nicht, greifen die Assistenzsysteme ein. "Ob man selbst fährt oder das Auto steuern lässt: Unser SHI-Cockpit macht die Kommunikation mit komplexen Systemen so einfach, dass sie immer nachvollziehbar und verständlich ist", sagt Class. "Damit können Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen nun auch gefühlt zu den 'Best 
Buddies' werden, die sie objektiv schon sind."
"Individuelle Mobilität ist eine der Errungenschaften, die unsere Lebensqualität in den letzten Jahrzehnten maßgeblich erhöht hat. ZF steht für technischen Fortschritt, der die Mobilität und damit die Freizügigkeit bewahrt, indem sie für jetzige und künftige Generationen sauber, sicher und erschwinglich gestaltet wird", sagt Wolf-Henning Scheider, Vorsitzender des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG. Leitbild der jüngst gestarteten ZF-Initiative #MobilityLifeBalance ist eine Welt, in der Menschen Zugriff auf die Mobilitätsangebote haben, die gut zu ihren Lebensvorstellungen passen. ZF investiert dafür stark in innovative Technologien, die zu einer höheren Verkehrssicherheit und einer Minderung der CO2-Emissionen beitragen.  

E-Mobilität ohne Reichweitenangst 

Garantiert 100 km rein elektrische Reichweite: Die neue Generation der Plug-in-Hybride empfiehlt sich im Alltag als E-Auto. Auf Langstrecken nimmt der Benziner die Reichweitenangst.

Das auf der IAA 2019 präsentierte ZF EVplus Konzeptfahrzeug beispielsweise fährt rein elektrisch mehr als 100 Kilometer weit – im Realbetrieb. Das zeigt, dass moderne Plug-in-Hybride (PHEV) quasi als vollwertige E-Fahrzeuge gelten können. Die höhere elektrische Reichweite sorgt auf täglichen Strecken für lokal emissionsfreies Fahren. Der Verbrenner nimmt den Autofahrern gleichzeitig die "Reichweiten-Angst" und hilft dadurch, bestehende Kaufhemmnisse für Elektrofahrzeuge abzubauen. Auch die Innenstädte lassen sich mit EVplus rein elektrisch und damit ohne lokale Stickstoffoxid-Emissionen sowie mit deutlich niedrigeren Feinstaub-Werten befahren. Die Diskussion um Fahrverbote und eine dadurch eingeschränkte Mobilität wird damit nachhaltig gelöst. Entsprechende Fahrstrategien und Kontrollmechanismen – technisch ausgedrückt: das Geofencing – können das rein elektrische Fahren innerorts sicherstellen.

Robo-Taxis und Ride-Hailing-Services 

Der nächste Technologieschritt zur Vermeidung von CO2-Emissionen im innerstädtischen Verkehr werden Robo-Taxis und ganz allgemein das noch recht junge Segment der Ride-Hailing-Services sein. Durch intelligent gesteuerte und autonom operierende Fahrzeugflotten sind gerade im urbanen Bereich weniger individuelle Pkw nötig, ohne dass die Passagiere darauf verzichten müssen, komfortabel direkt an den gewünschten Zielort gebracht zu werden. ZF rechnet in diesem Segment mit einem starken Marktzuwachs von 1,5 Millionen Fahrzeugen in den kommenden fünf Jahren weltweit. Alles was es dafür braucht, steuert der Technologiekonzern bei: intelligente Steuerungselektronik, Fahrwerktechnik inklusive elektrischer Antriebe sowie die aktiven und passiven Sicherheitssysteme. 

Fotos: ZF

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.