Nicht nur die Ahr trat im Juli 2021 über die Ufer. Auch andere sonst kleine Flüsse in der Eifel wurden binnen Stunden zu reißenden Fluten. Ein Jahr ist die Katastrophe her. Wie geht es den Camping- und Stellplatzbetreibern heute? AUTO BILD REISEMOBIL macht sich auf zum Ortsbesuch – los geht es in Kyllburg!

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Dort wartet Campingplatzbesitzer Ron Betten auf uns. Er konnte den Platz damals dank der tatkräftigen Hilfe des örtlichen Fußballvereins noch rechtzeitig räumen. Heute stehen 50 der 90 Stellplätze wieder zur Verfügung. Durch die fehlende Brücke sind die Flächen auf der anderen Flussseite noch nicht erreichbar. Außerdem ist das Restaurant nach wie vor nicht benutzbar.
Statt im Restaurant bekocht Campingplatzbesitzer Ron seine Gäste im Foodtruck.
Doch der lebensfrohe Niederländer hat eine Alternative gefunden: Er verköstigt seine Gäste nun mit Fritten, Frikadellen und Eis aus einem Foodtruck. (Das müssen Autofahrer bei Hochwasser beachten!)

Campingplätze in der Eifel brauchen jeden Besucher

Karin Höfer vom Wohnmobilstellplatz am Nationalpark Eifel in Schleiden-Gemünden denkt mit Schrecken an die Flut zurück – und freut sich über jeden Gast, der wieder den Weg in die Eifel findet.
Weiter geht's zu Prümtal Camping in Oberweis. Besitzer Daniel Köhler hat inzwischen neue Gebäude sowie abbaubare Stromkästen installiert. Die Gäste freut's – nun ist die Platzinfrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik.

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Kyllburg
Kyllburg
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Campingplätze in der Eifel

Wie in Oberweis sieht man an vielen Orten kaum mehr etwas von der Katastrophe. Auch deshalb, weil sich viele Campingplatz-Betreiber ihre Hilfe selbst organisiert und private Ersparnisse in den Wiederaufbau investiert haben.
Das Problem: Obwohl der Aufbau fast abgeschlossen ist, meiden viele Gäste nach wie vor die Eifel. Dabei brauchen die Menschen vor Ort gerade jetzt dringend Besucher. Also, eifrig in die Eifel! Freie Plätze gibt's auch am Wochenende und in den Ferien noch.

Von

Helene Schmidt