Neues vom Ford Focus RS
Legendenbildung

RS is back. Nach vier Jahren Pause lässt Ford wieder einen Focus RS von der Leine. Und wie: 300 PS, giftige Optik und technische Schmankerl machen den Über-Focus zum Objekt der Begierde.
- Stephan Bähnisch
Motorsportfans sollten sich den 22. Juli schon mal rot im Kalender markieren: Dann stellt Ford auf der London International Motor Show erstmals die Serienversion des neuen Focus RS vor. Das Team um Sport-Entwicklungdirektor Jost Capito hat sich den 2,5-Liter-Turbo-Fünfzylinder aus dem Focus ST zur Brust genommen und ihn mit einem neuen Zylinderkopf mit obenliegenden Nockenwellen, höherem Ladedruck und sportlich ausgelegten Steuerzeiten für das Motormanagement versehen. Ergebnis: 300 PS. Das deftige Drehmoment von 410 Newtonmetern geht ausschließlich an die Vorderräder, deshalb hat Ford ein Sperrdifferenzial eingebaut, um die Kräfte gummischonend an die 19-Zoll-Pneus der Dimension 235/35 weiterzugeben. Eine sogenannte Revo-Vorderradaufhängung soll den RS stets in der Spur halten. Sie reduziert in Kombination mit der Drehmoment-orientiert arbeitenden Differenzialsperre die auf die Lenkung einwirkenden Antriebskräfte. Mehr Stabilität gibt auch die 40 Millimeter breitere Spur.

Innen gehen die Sportfestspiele weiter: Farblich auf die Außenlackierung abgestimmte Recaro-Sportsitze mit Ledereinsätzen im Elfenbein-Ton sowie RS- und Recaro-Logos sollen vorbildlichen Seitenhalt garantieren. Auch die Rücksitze weisen stärker ausgeformte Seitenpolster auf. Die Mittelkonsole ist mit einem Glanzlack veredelt, im gesamten Innenraum setzen Details in Kohlefaser- und Metalloptik optische Zeichen. Den Dachhimmel haben die Kölner in schwarz gekleidet. Zusatzinstrumente auf dem Armaturenträger, Alupedale und ein Sportschalthebel runden das Paket ab. Anfang 2009 rollt der Focus RS zu den Händlern, der Preis steht laut Ford noch nicht fest.
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