Es wird eng auf unseren Straßen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), das turnusgemäß einmal im Jahr die Bestandszahlen veröffentlicht, sind in Deutschland 60,7 Millionen Kraftfahrzeuge angemeldet (Stichtag 1. Januar 2024).
Den weitaus größten Anteil daran haben Pkw – mit 49,1 Millionen wuchs ihr Bestand um 335.649 Autos oder 0,7 Prozent gegenüber 2023.

Neuzulassungen: guter Start ins Jahr 2024, aber ...

Den reinen Zahlen nach starteten die Autohersteller gut ins Jahr 2024. Im Januar und Februar registrierte das KBA insgesamt 430.941 neu zugelassene Pkw, 11,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einige Hersteller wie Volvo (plus 82,6 Prozent), Seat/Cupra (59,4), Citroën (46,1), Porsche (43,6) und Opel (42,7 Prozent) verbuchten besonders dicke Zuwächse.
Allerdings gehen die Zulassungen im Wesentlichen auf Kundenbestellungen von 2023 zurück; für das laufende Jahr erwarten Branchenbeobachter ein Minus im Neuwagengeschäft.

Sorgenkind E-Mobilität

Sorgen bereitet vor allem das Thema E-Mobilität. "Die Verunsicherung der Kaufinteressierten aufgrund des abrupten Stopps der Umweltprämie wird sich insbesondere negativ auf die Zulassungen der E-Autos von Privatkunden auswirken", prophezeit der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). So wurden in den ersten beiden Monaten des Jahres 49.953 batterieelektrische Pkw neu zugelassen – 1,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.