Neuzulassungen Europa
Deutschland stützt Westeuropa

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Auf den internationalen Automobilmärkten gibt es Licht und Schatten. China und Russland wachsen, während die Absatzzahlen in anderen Regionen einbrechen.
(dpa) Die Autoverkäufe in Europa sind im Juli 2011 zurückgegangen. Dabei rettete das zehnprozentige Wachstum des deutschen Markts den Gesamtmarkt vor einem größeren Absturz. Insgesamt lagen die europaweiten Neuzulassungen im Juli um zwei Prozent unter dem Vorjahreswert, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am 16. August 2011 in Berlin mitteilte. Insgesamt 1,05 Millionen Neuwagen rollten auf die europäischen Straßen. Von den übrigen großen europäischen Märkten verzeichnete Italien ein Minus von elf Prozent, in Frankreich ging der Absatz um sechs Prozent zurück. In Großbritannien sowie Spanien sanken die Neuzulassungen jeweils um vier Prozent. Für den gesamten Zeitraum von Januar bis Juli wird der Rückgang mit knapp zwei Prozent auf 8,41 Millionen Neuzulassungen angegeben.
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Auf den weiteren Weltmärkten glänzte im Juli China erneut mit einer Wachstumsrate von gut elf Prozent. Die Verkäufe in Russland stiegen kräftig um mehr als ein Viertel. Auf dem weitgehend stagnierenden US-Markt konnten die deutschen Hersteller ihre Verkäufe um mehr als 15 Prozent steigern.
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