(dpa/at) Der Automarkt bricht in der Europäischen Union einen Rekord nach dem anderen –  im negativen Sinn: Im Januar 2013 sind so wenig Autos verkauft worden wie in noch keinem Januar zuvor. Das teilte der europäische Branchenverband Acea am 19. Februar 2001 mit. Die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge fiel um 8,7 Prozent auf 885.159, das war der niedrigste Stand in einem Januar seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1990. Erneut wartete von den wichtigen Absatzmärkten lediglich Großbritannien mit einem Plus auf: Im Vereinigten Königreich legten die Verkäufe um 11,5 Prozent zu.
Auf dem europäischen Festland regierte hingegen zum wiederholten Male Tristesse: So sackten in Deutschland die Verkäufe um 8,6 Prozent ab. In Frankreich lag das Minus bei 15,1 Prozent und in Italien brach der Absatz um 17,6 Prozent ein. Außerhalb Westeuropas wurden dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge hingegen erneut meist Zuwächse erzielt. So stiegen die Verkäufe in den USA im Januar um 14, in Russland um fünf und in Brasilien um 18 Prozent. In China explodierten die Verkäufe mit einem Plus von 59 Prozent regelrecht.