Nick Reilly neuer Opel-Chef
Opel: Reilly löst Demant ab

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GM-Europachef Nick Reilly wurde offiziell zum Vorsitzenden der Opel-Geschäftsführung ernannt. Reilly löst Hans Demant ab, der kurz zuvor als Opel-Chef zurückgetreten ist.
(dpa) Der Europachef des Autobauers General Motors (GM), Nick Reilly, führt ab sofort auch die deutsche Tochter Opel. Der Aufsichtsrat des Rüsselsheimer Autobauers habe Reilly am Freitag (15. Januar 2010) zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Adam Opel GmbH ernannt, teilte das Unternehmen mit. Der 60 Jahre alte Brite Reilly ist Nachfolger von Hans Demant, der seit 2004 an der Opel-Spitze stand. Demant hatte kurz zuvor seinen Posten aufgeben, bleibt aber im Konzern.
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Porträt: Nick Reilly, der Beziehungsmanager

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In Europa ging er mit einer Charmeoffensive auf Regierungen und Betriebsräte zu. Er gibt sich freundlich, ohne allerdings bisher verbindliche Zusagen zu machen. Im Gegenzug hofft er auf Geld für den Umbau des angeschlagenen Autobauers. Reilly gilt als Teamplayer. Die Führungsriege müsse "eine gewisse Demut" zeigen und die Meinung der Belegschaft hören, lautet zumindest sein öffentliches Credo. Im Zweifel scheut er aber auch nicht den Konflikt. Bei seinen vielen Jobs tourte Reilly durch die ganze GM-Welt. Nach dem Start 1975 in Großbritannien ging es unter anderem nach Belgien, in die USA und nach Mexico. Er arbeitete bei der Opel-Schwester Vauxhall und zweimal auch schon für einige Jahre im erweiterten Führungsteam von GM Europa in Zürich, zuständig etwa für den Verkauf. Zuletzt war er Chef des Asiengeschäfts.
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