Nismo fürs Handgelenk
Die smarte Nismo-Uhr stellt eine Verbindung zum Auto her, um den Fahrer mit Daten zu versorgen.
Nissan stellt auf der IAA 2013 eine Smartwatch vor, die speziell für Nismo-Fahrer entwickelt wurde – und ist damit sogar Apple ein Stück voraus, dessen hyperintelligentes Zeiteisen noch immer auf sich warten lässt. Die smarte Nismo-Uhr stellt eine Verbindung zum Auto her, um den Fahrer mit Daten zu versorgen. Dabei handelt es sich um Informationen zu Durchschnittsgeschwindigkeit und -Verbrauch des Fahrzeugs, Telematik- und Performance-Daten während der Fahrt auf der Rennstrecke, sowie der Überwachung des Pulsschlags und weiterer biometrischer Werte. Die Verbindung mit dem Fahrzeug klappt mittels einer Smartphone-App. Zusätzlich werden so "maßgeschneiderte" Nachrichten von Nissan empfangen. Laut Nissan soll der Lithium-Ionen-Akku bis zu sieben Tage halten. Aufladen funktioniert über einen Micro-USB-Anschluss.
Nissan Nismo Smartwatch
Die Nismo Smartwatch für Sportwagenfahrer hat eine besondere Verpackung. Sie besteht aus Reifen und Gummi von der Rennstrecke.
Die Nismo Watch ist in drei Farben erhältlich: in Schwarz oder Weiß sowie in der Farbkombination Schwarz-Rot. Kleine Besonderheit: Die Verpackung besteht aus Reifen- und Gummiteilen von der Rennstrecke. Preise und Erscheinungstermin werden noch nicht genannt. In Zukunft plant Nissan weitere elektronische Gimmicks dieser Art: Bei Rennen nutzen die Japaner beispielsweise mit dem "Nismo Lab" eine Art Analyse-Tool, das durch die Überwachung von Herz- und Gehirnströmen und der Hauttemperatur Rückschlüsse auf die Belastungs- und Konzentrationsfähigkeit des Fahrers zieht. Daneben können über das "Nismo Lab" auch Emotionen und Wasserhaushalt des Fahrers erkannt werden. Derlei Funktionen will bald Nissan auch in Kombination mit Serienfahrzeugen einsetzen.