Nissan GT-R LM Nismo
Ufo auf Rädern

Beim Super Bowl hat Nissan seinen neuen Langstreckenrenner GT-R LM Nismo vorgestellt. Das Teil sieht wirklich spacig aus – und hat den Motor vorne!
Bild: Werk
- Maike Schade
Wow, was hat Nissan denn da zusammengeschraubt? Das Teil, das aussieht wie ein Ufo auf Rädern, ist der neue Langstreckenrenner GT-R LM Nismo, mit dem die Japaner die Langstrecken-WM aufmischen wollen. Für die Vorstellung des Flitzers wählten sie eine besonders prestigeträchtige Veranstaltung: den Super Bowl. Hier wurde in einer Werbepause ein anderthalbminütiger Spot ("With Dad", siehe unten) gezeigt, in dem der GT-R LM Nismo einen Auftritt hat.

Irgendwie anders: Die Fahrgastzelle sitzt wegen des Frontmotors weit hinten.
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Der Dreiliter-V6 sorgt für Vortrieb, das ESR für Extra-Wumms beim Spurten.
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WEC und Le Mans für Mercedes kein Thema
Das Problem beim ERS: Es ist ziemlich schwer, und zehn bis zwölf Kilo Gewicht kosten laut Ben Bowlby, Teamchef und Technischer Direktor des Nissan LM P1-Projekts, pro Runde eine halbe Sekunde – bei 24 Stunden summiert sich das ganz schön. "Wir stehen bei Nissan vor der Aufgabe, ein großes und kraftvolles ERS im Auto einzubauen, ohne dabei über das für den GT-R LM Nismo auf 880 Kilogramm festgesetzte Gewichtslimit zu kommen." Allein die Hälfte des Gesamtgewichts entfalle auf Motor, ESR und Antriebsstrang.

Der Spanier Marc Gené ist einer der Fahrer, die für Nissan an den Start gehen.
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