Nissan IDx Freeflow / IDx Nismo: Tokyo Motor Show 2013
Dr. Jekyll und Mr. Hyde

Nissan zeigt auf der Tokyo Motor Show die Studie IDx – in zwei faszinierenden Varianten, die vor allem junge Leute ansprechen sollen. Neue Bilder!
Bild: Robin Hornig
- Maike Schade
Nissan hat zur Tokyo Motor Show 2013 eine ebenso simple wie spannende Kompaktwagen-Studie für junge Erwachsene mitgebracht: den IDx, was so viel wie "variable Identität" bedeutet. Der Name ist Programm. Die 4,10 Meter lange Limousine zeigt sich in zwei äußerst unterschiedlichen Versionen: zum einen als "Freeflow" im lässigen Lifestyle-Look, zum anderen als von Haustuner Nismo herausgeputzter scharfer Racer.
Der Freeflow als Ort zum Wohlfühlen

Auf den mit Jeansstoff bezogenen Sitzen darf gelümmelt werden.
Bild: Werk
Wie aus dem Race-Game: der IDx Nismo

Den guten alten Rennwagen aus Racing-Games nachempfunden: die Nismo-Variante des IDx.
Bild: Werk
Äußerlich unterscheidet sich der IDx Nismo ebenfalls gewaltig vom lässigen Freeflow. Ausladende Radkästen lassen ihn in der Breite um zehn Zentimeter wachsen, und unterhalb der Stupsnase kündet eine dicke Carbonlippe von den Race-Ambitionen. Rundum hat Nismo Spoiler verbaut, der Auspuff sitzt seitlich an der Flanke und statt der schmucken 18-Zöller des Freeflow gibt's aggressiv gestylte Rennschluppen in 19 Zoll – das Ding sieht aus, als wäre es gerade direkt aus der Playstation gefahren. Kein Wunder, sagt Nissan: Viele der Co-Entwickler seien leidenschaftliche Zocker und mit Race-Games aufgewachsen, die vor allem Rennautos aus der Vergangenheit und aller Welt zeigen. "Sie hatten den sehnlichen Wunsch, ihre virtuelle Rennerfahrung in einem echten Auto real werden zu lassen." Das ist gelungen.
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