Nissan-Innovationen
Kabel zum Glück

Nissan forscht an X-by-Wire-Systemen, die mechanische Komponenten durch elektrische Kabel ersetzen. Das spart Platz und Gewicht. Außerdem haben die Japaner einen Preis für ihr Around View Monitor-Parksystem erhalten.
- Stephan Bähnisch
Nissan hat das Forschungsfahrzeug EA2 auf Basis der ersten Murano-Generation vorgestellt, das mit Hilfe der so genannten X-by-Wire-Technik mechanische Komponenten wie Lenkung, Bremsen und Getriebe über elektrische Kabel ansteuert und auf diese Weise Gewicht und Platz spart. Viele großvolumige mechanische Bauteile fallen damit weg und ermöglichen so eine völlig neue Fahrzeug-Architektur. Im EA2 ließ sich so eine zusätzliche dritte Sitzreihe für zwei weitere Passagiere einbauen. Gelenkt wird im Konzeptfahrzeug über ein vergleichsweise kleines Volant, das für den leichten Ein- und Ausstieg verschoben werden kann. Das Brake-by-Wire-System nutzt anstelle von Bremskraftverstärkern, Bremsleitungen und hydraulischen Zylindern ebenfalls die elektrischen Verbindungen. So konnten auch die Pedalwege verkürzt werden. In Zahlen bedeutet das im EA2 110 Millimeter zusätzliche Innenraumlänge. Wann die X-by-Wire-Systeme in Serie kommen, ist laut Nissan noch offen.
Parkhilfe mit Vogelperspektive

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