Nissan Qashqai 1.5 VC-T e-Power Facelift: Fahrbericht
Kosmetik für den Qashqai: Wie gut ist Nissans frisches Kompakt-SUV?

Bild: Nissan
Das bringt eine komplett neue Front mit riesigem, trapezförmigem Kühlergrill und schmalen Scheinwerfern. Am Heck trägt der Qashqai zackige LED-Lampen, hier, ebenso wie vorn, mit kommaförmigen Elementen. Insgesamt steht der Qashqai markanter und selbstbewusster auf den Rädern.
Innenraum und Multimedia sind aufgewertet
Das Interieur hat Nissan spürbar aufgewertet, in den höheren Ausstattungen N-Design und Tekna+ gibt es viel Alcantara und auch sonst ansehnliches Material. Alles sieht gut aus und fasst sich gut an.

Verbessert: Das Interieur hat Nissan spürbar aufgewertet, die höheren Ausstattungen kommen mit viel Alcantara.
Bild: Nissan
Ein Schwerpunkt beim Facelift war das Multimedia. Weiterentwickelt wurde der Around View Monitor, jetzt mit 3D-Funktion und acht Kameraperspektiven, unter anderem mit "durchsichtiger" Motorhaube.
Fahrzeugdaten
Modell | Nissan Qashqai 1.5 VC-T e-Power |
|---|---|
Motor | Dreizylinder, Turbo + E-Motor |
Hubraum | 1477-1497 cm³ |
Leistung | 140 kW (190 PS) |
max. Drehmoment | 330 Nm |
Antrieb | Vorderrad, Automatik |
Länge/Breite/Höhe | 4425/1835–2084*/1625 mm |
Leergewicht | ab 1665 kg |
Kofferraum | 455–1440 l |
0–100 km/h | 7,9 s |
Vmax | 170 km/h |
Verbrauch | 5,1 l/100 km (Super) |
Abgas CO2 | 116 g/km |
Preis | ab 39.780 Euro |
Die Google-Dienste mit Maps, Assistance, Play sind integriert, ebenso sind Apple CarPlay und Android Auto an Bord, Alexa und Siri gesprächsbereit.
Der Verbrenner sorgt nur für den Strom
Den Qashqai gibt es mit drei Antriebsvarianten: einem 1,3-Liter-Mildhybrid-Benziner mit 140 oder 158 PS und als e-Power mit 190 PS. Und dieser Antrieb ist eine Besonderheit, Nissan betrachtet ihn als Übergangstechnik für Leute, die sich noch nicht auf einen reinen E-Antrieb einlassen wollen.

Ungewöhnliches Antriebskonzept: Nur der E-Motor (190 PS) treibt die Vorderräder an, der 1,5-Liter (158 PS) lädt ausschließlich den Akku.
Bild: Nissan
Beim e-Power treibt ein E-Motor mit 190 PS die Vorderräder an. Den Strom für die Batterie liefert ein Generator, der von einem 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 158 PS angetrieben wird.
Fahrleistungen gehen absolut in Ordnung
Ergebnis: Der E-Motor spricht zügig und nachdrücklich an – aber nicht so vehement, wie manchmal bei reinen E-Autos üblich. Den Standardsprint von 0 auf 100 km/h schafft der e-Power in 7,9 Sekunden, er läuft maximal 170 km/h. Die Rekuperation ist einmal verstellbar, es gibt auch einen One-Pedal-Modus – der allerdings nicht bis zum Stillstand arbeitet.

Ordentlich: Der Quashqai e-Power sprintet in 7,9 Sekunden auf Tempo 100. Die Vehemenz eines reinen E-Autos entwickelt er nicht.
Bild: Nissan
Und ziemlich schnell meldet sich der Benziner zu Wort, die Batterie ist mit 2,1 kWh eben sehr klein. Der Dreizylinder klingt unter Last durchaus kernig, doch störend laut wird das eigentlich nie – auch die Dämmung hat Nissan beim Facelift verbessert.
Den überarbeiteten Qashqai gibt es mit dem 1,3-Liter-Benziner und 140 PS ab 34.140 Euro, den hier gefahrenen e-Power mit 190 PS ab 39.780 Euro.
Diese Reise wurde unterstützt von Nissan. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
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