Der Qashqai ist für Nissan die Cashcow: Das bestverkaufte Modell im Sortiment der Japaner – seit 2014 in zweiter Generation unterwegs – punktet mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, aber matter Performance. Giacuzzo will mit mehr PS und optischem Tuning mehr Leidenschaft entfachen.Der Qashqai ist kein kleines Auto, muss aber mit einem ebensolchen Motor auskommen. Wobei sich das 1,6-Liter-Maschinchen in der Praxis nicht ganz so kraftlos anfühlt wie befürchtet. Obwohl der Motor kein Feuerwerk abbrennt und nur über einen schmalen nutzbaren Drehzahlbereich verfügt, generiert er gefühlt meist ausreichend Vortrieb. Dank 155 statt 130 PS, erzeugt per Zusatzsteuergerät von DTE Systems, fährt das Auto einen ordentlichen Vorsprung auf die Serie heraus: 10,1 anstelle von 11 Sekunden auf 100 km/h gehen in Ordnung. Die Höchstgeschwindigkeit hingegen steigt kaum: 192 statt 190 km/h sind nicht der Rede wert.

Fazit

von

Ben Arnold
Der Qashqai von Giacuzzo entpuppt sich als ansehnliches und ehrliches Auto mit überschaubarem, aber vorhandenem Wow-Faktor. Schlecht: die zickende Leistungssteigerung.