Nissan: Sicherheitsschild-Konzept
Neue Technologie serienreif

Nissan will mit neuer Technik Unfälle vermeiden helfen. Das "Sicherheitsschild-Konzept" umfasst drei Punkte. Ab 2012 sollen die elektronischen Helfer weltweit in Serie kommen.
- Stephan Bähnisch
Nissan tüftelt seit Jahren an Technologien zur Unfallvermeidung. "Safety-Shield" oder zu deutsch "Sicherheitsschild" nennen die Japaner ihr Gesamtkonzept, das im wahrsten Sinne des Wortes Leben retten soll. Jetzt erfolgt die Freigabe des Technikpakets, das ab 2012 global in neuen Modellen erhältlich sein soll. Wirklich neu ist das nicht, als "Moving Object Detection" (MOD) gibt es das in Teilen bereits bei der Nobel-Tochter Infiniti. Doch die Kombination der Helfer macht den Unterschied. Drei wesentliche Punkte hat sich Nissan auf die Agenda geschrieben. Nummer 1: Beschleunigungsunterdrückung bei falscher Pedalbedienung. Denn immer wieder kommt es vor, dass Autofahrer statt der Bremse das Gaspedal bemühen und in die nächste Mauer krachen oder im schlimmsten Fall einen Fußgänger überrollen. Gleich vier sogenannte "Around View Monitor"-Kameras erkennen dabei, ob sich das Fahrzeug auf der Straße oder auf einem Parkplatz befindet. Wenn der Fahrer das Gaspedal durchdrückt, wird das Fahrzeug nur beschleunigt, wenn es sich auf einer Straße befindet und nicht auf einem Parkplatz. Mit Hilfe von Sonar-Sensoren wird bei der Erkennung von Hindernissen automatisch die Bremse betätigt.
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Sensoren und Kameras sollen helfen, unter anderem Auffahrunfälle zu verhindern.
Bild: Werk
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