Obwohl die Nürburgring GmbH Insolvenz beantragen muss, könnte die Formel 1 auch 2013 in der Eifel fahren. Formel 1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone hat sowohl dem Land Rheinland-Pfalz, Haupteigentümer des Nürburgrings, als auch den Pächtern Jörg Richter und Kai Lindner Entgegenkommen signalisiert. Offenbar ist der Brite bereit, auf das Antrittsgeld in Höhe von 20 Millionen Euro zu verzichten und selbst als Veranstalter aufzutreten. Im Gegenzug würde Ecclestone allerdings auch alle Einnahmen selbst kassieren. "Ich bin bereit, dem Nürburgring zu helfen", sagt der Brite zu AUTO BILD MOTORSPORT. "Ich muss nur endlich mal genau wissen, wer dafür zuständig ist."
Die landeseigene insolvente Nürburgring GmbH hat die Pachtverträge mit der Nürburgring Automotive GmbH gekündigt. Deren Eigentümer Lindner und Richter weigern sich allerdings, die Anlagen zurückzugeben. "Jeder wünscht sich, dass es am Nürburgring weitergeht", sagt Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Es ist eine Traditionsstrecke wie Monza, irgendwie muss was passieren", hofft Sebastian Vettel.
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