Bugatti Type 37
Der himmelblaue Sportwagen steht im unrestaurierten Originalzustand da.
Bild: dpa
(dpa/jb) Ein himmelblauer, offener Bugatti vom Type 37 hat auf einer Auktion einen Rekordpreis erzielt. Ein US-Museum ersteigerte den Sportwagen von 1927 für 920.000 Euro. Damit hat der Wagen den vom Auktionshaus angesetzten Schätzpreis von 500.000 Euro knapp verdoppelt. Der Sportwagen habe sich im unrestaurierten Originalzustand befunden, teilte das Auktionshaus bei Paris am 15. Juni 2015 mit. Dieser Wagen sei unrestauriert sehr selten, daher der hohe Preis. Das Auto war im Jahr 1927 in der Bugatti-Fabrik in Molsheim bei Straßburg gebaut worden. Der Bugatti Type 37 ist ein aus Komponenten des Type 35 (Chassis) und Type 40 (Motor) zusammengebauter leichter, offener Rennwagen. In den vergangenen 46 Jahren war das glamouröse Auto in Privatbesitz.

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Bugatti Type 37
Blick ins Cockpit: Nur der Fahrer hat eine Windschutzscheibe, dazu gibt's fünf Rundinstrumente.
Bild: dpa
Der legendäre italienische Autobauer Ettore Bugatti hatte 1909 die Auto-Fabrik im Elsass gegründet. Seit 1998 gehören die Namens- und Markenrechte des in Konkurs gegangenen Hauses dem VW-Konzern. Bis zum Februar 2015 wurde in Molsheim der Bugatti Veyron produziert, einer der exklusivsten Sportwagen, für den Käufer 2,3 Millionen Euro auf den Tisch legen mussten. Der Veyron hält bislang den Geschwindigkeitsrekord für straßenzugelassene Autos. Sein Nachfolger, der Bugatti Chiron, ist mit 1500 PS noch stärker und soll den Sprint von 0 auf 100 in unter zwei Sekunden absolvieren.