Opel Frontera Gravel: Studie
Opel zeigt den Frontera als Offroad-Biest

Bild: Stellantis
Bei Stellantis scheint man aktuell im Abenteuermodus zu sein: Nach dem Fiat Grande Panda 4x4 kommt direkt die nächste Studie im Offroadlook. Dieses Mal aus dem Hause Opel. Hier hat man sich den Frontera geschnappt und dem Kompakt-SUV einen Geländelook verpasst.
Der Frontera Gravel ist mit einer Seilwinde, an der C-Säule montierten Sandbrettern und – wie könnte es anders sein – einem in grellem Orange gehalten Dachgepäckträger von Thule ausgerüstet.
Zwei zusätzliche Lichtleisten
Für bessere Sicht im unbeleuchteten Gelände ist dort oben auch große Lichtleiste montiert. Eine zweite thront mittig auf der Motorhaube. Astabweiser, zwei Stahlseile, die zwischen dem Dachgepäckträger und der Fronthaube gespannt sind, gibt es obendrauf.
Ein Offroad-Frontera braucht natürlich die passenden Räder. Darum gibt es Borbet-CWE-Felgen in 16 Zoll, bestückt mit Geländereifen.

Die Studie Opel Frontera Gravel: Am Heck ist der Frontera-Schriftzug in Orange hervorgehoben. Gleiches gilt für den Spoiler und den unteren Bereich der Schürze.
Bild: Stellantis
Sandfarben mit orangen Akzenten
Das Showcar ist komplett foliert. Der Großteil ist in "Dessert Stone" gehalten, ein sehr helles Braun. Motorhaube und Dach sind in Mattschwarz abgesetzt.
Wirklich ins Auge fallen aber die orangefarbenen Akzente. Neben dem bereits erwähnten Dachgepäckträger sind die unteren Bereiche der Schürzen vorn und hinten, die Außenspiegelkappen, der Opel-Blitz an der Front, der Frontera-Schriftzug, der Spoiler am Heck, der Haken der Seilwinde und die zusätzliche Abschleppöse am linken Ende des Lufteinlassgitters in dieser Farbe lackiert.
Vom Innenraum gibt es zwar noch keine Fotos, laut Opel setzt sich das Farbschema hier aber fort. Die Sitze sollen ebenfalls orangefarbene Akzente tragen.
Offroad-Frontera fährt elektrisch
Der Antrieb dürfte traditionellen Offroadfans weniger gefallen, als das brachiale Äußere. Der Frontera Gravel basiert nämlich auf der Elektrovariante des Kompakt-SUV, "tankt" also Strom. 113 PS und 145 Nm maximales Drehmoment stehen auf dem Datenblatt der Serienversion. Und er hat Frontantrieb, was erst einmal nicht so recht zur kompromisslosen Geländeoptik passen würde.
Ob für die Studie etwas am Antrieb verändert wurde, verrät Opel leider noch nicht. Ebenso offen ist, ob der Abenteuer-Frontera in Serie gehen wird.
Fazit
Optisch ist die Studie Frontera Gravel eine Zehn von Zehn. Der Abenteuerlook ist komplett durchgespielt und steht dem Kompakt-SUV sehr gut. Sollte man den Elektroantrieb nicht modifiziert haben, bleibt der Opel zwar auf befestigten Straßen besser aufgehoben – aber seien wir ehrlich: Wie viele SUV-Besitzer müssen mit ihrem Auto schon durch "echtes" Gelände fahren?
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