Opel: Klaus Franz im Interview
"Weiter tolle Autos bauen"

–
Klaus Franz ist spätestens seit der Opel-Krise 2009 bekannt wie ein bunter Hund. Vor dem Weg in den Ruhestand spricht der langjährige Betriebsratschef über sich, die Opel-Zukunft und das Verhältnis zu GM.
Bild: dpa
AUTO BILD: Sie hören zum Jahresende bei Opel auf. Warum? Klaus Franz: Ich gehe Anfang 2012 in die Passiv-Phase der Altersteilzeit. Das ist seit 2009 geplant gewesen. Braucht Opel Sie jetzt nicht dringender denn je? Jeder ist ersetzbar. Opel brauchte schon immer einen starken Betriebsrat. Opel hat im dritten Quartal 213,8 Millionen Euro Verlust gemacht, obwohl gerade erst 8000 Stellen abgebaut wurden. Waren die Sparmaßnahmen nicht ausreichend? Die Verträge sind gut und halten. Klar müssen die Kosten des gesamten Unternehmens verbessert werden. Die Personalkosten sind aber nicht die entscheidenden.
Auf einen Blick: Alle News und Tests zur Marke Opel

Opel verzeichnete im dritten Quartal 2011 einen Millionen-Verlust, aber die Zulassungszahlen in Deutschland steigen.
Übersicht: Hier geht es zu den Verkaufs-Hitlisten
Klaus Franz (59) arbeitet seit 1975 für Opel. Der Schwabe war zunächst als Lackierer für den Rüsselsheimer Autohersteller tätig. Seit Juli 2000 führt er den Konzern- und Gesamtbetriebsrat, seit Januar 2003 ist Franz stellvertretender Opel-Aufsichtsratschef. Er ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Söhnen.
Service-Links