Der Opel Mokka wird auf dem deutschen Markt seit März 2013 mit dem Klimaanlagen-Kältemittel R1234yf ausgeliefert. Das hat Opel am 3. April 2013 offiziell bestätigt – und gleichzeitig die Ergebnisse eines Crashtests veröffentlicht, den der Hersteller zusammen mit dem TÜV Rheinland durchgeführt hat.
Opel Mokka im Crash Test  TÜV Rheinland bestätigen Kältemittel-Sicherheit
Nach dem Aufprall kam es zu einem Leck und damit zum Austritt von Kältemittel, berichtet Opel. Das R1234yf habe sich aber nicht entzündet.
Ein Mokka 1.4 Turbo sei mit 50 km/h gegen eine bewegliche, verformbare Barriere gecrasht – das Szenario entspreche "einem Unfall auf der Autobahn, bei dem ein voll beladenes Fahrzeug, das zuvor mit Höchstgeschwindigkeit bewegt wurde, am Stauende auf ein stehendes Fahrzeug auffährt", erklärt Opel in einer Pressemitteilung. Der heftige Aufprall habe Schäden am Klimasystem verursacht, die zu einem Leck und damit zum Austritt von Kältemittel in der Nähe des heißen Auspuffkrümmers führten. "Dennoch kam es nicht zu einer Entzündung des Kältemittels", schreibt Opel.
Anders als beim Adam, den Opel als Variante des Corsa zugelassen hat, handelt es sich bei dem in Korea produzierten Mokka und bei seinem Konzernbruder Chevrolet Trax um völlige Neuentwicklungen. Diese müssen laut Gesetz mit R1234yf befüllt werden. Die ersten Mokka liefen 2012 noch mit dem alten Kältemittel R134a vom Band, die Umstellung auf R1234yf erfolgte zur Einhaltung der entsprechenden EU-Gesetze.Der Opel-Mutterkonzern General Motors bekennt sich nach wie vor klar zum potenziell gefährlichen R1234yf. Ein weiteres Konzernauto mit dem brennbaren Kältemittel ist die Europa-Variante des Chevrolet Malibu.

Diese Hersteller setzen auf CO2 als Kältemittel

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Diese Hersteller bleiben bei R1234yf

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