Opel und PSA: Allianz wird konkret
Drei Deutsch-Franzosen kommen

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Drei Schritte vor, aber auch einer zurück: GM/Opel und PSA Peugeot und Citroën haben die Entwicklung von drei gemeinsamen Plattformen vertraglich vereinbart – eine weniger als ursprünglich vorgesehen.
(dpa/rtr/cj) Die kriselnden Autohersteller Opel und Peugeot/Citroën sind bei den Verhandlungen um die gemeinsame Entwicklung von Auto-Plattformen einen Schritt vorangekommen. "Basierend auf der Rahmenvereinbarung vom 29. Februar 2012 haben die Partner nun bindende Verträge unterzeichnet", teilte die Adam Opel AG am Donnerstag (20. Dezember 2012) in Rüsselsheim mit. Darin hätten sich die Opel-Mutter General Motors (GM) und der französische PSA-Konzern geeinigt, zunächst drei Fahrzeugprojekte gemeinsam zu entwickeln. Im Oktober 2012 war noch von vier gemeinsamen Fahrzeugprojekten die Rede.

Die Produktion des Opel Zafira Tourer oder seines deutsch-französischen Nachfolgers könnte von Bochum nach Frankreich wandern.
Bild: Werk
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"Wir sehen in diesen drei Projekten das größte Potenzial. Aber wir sind zuversichtlich, dass es mehr werden könnten", sagte ein Opel-Sprecher. Das Gemeinschaftsunternehmen muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden. Zudem beschlossen die Partner nun verbindlich, eine gemeinsame Einkaufsorganisation für Europa zu gründen. Inzwischen sprechen GM und PSA auch über eine Zusammenarbeit im Bereich Motoren und die Ausdehnung der Allianz über Europa hinaus auf Lateinamerika und andere Wachstumsmärkte.
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