Pannenstatistik 2024: Darum blieben die Autofahrer liegen
ADAC rückte 2024 über 3,6 Millionen Mal aus

Bild: ADAC/Joel Micah Miller
Die "gelben Engel" hatten 2024 alle Hände voll zu tun: Mehr als 3,6 Millionen Mal rückte die ADAC-Pannenhilfe aus – das sind rund 102.000 Einsätze mehr als im Vorjahr. Die Hauptursache: nach wie vor die Starterbatterie. In fast jedem zweiten Fall war der Energiespender der Übeltäter.
ADAC Pannenstatistik 2024: ältere Autos, mehr Pannen
Dass die Pannenquote steigt, hängt auch mit dem Alter der Fahrzeuge zusammen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt waren die in Deutschland zugelassenen Autos Anfang 2024 im Schnitt 10,6 Jahre alt. Vor wenigen Jahren lag dieser Wert noch unter zehn Jahren.
Je älter ein Auto, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Sensoren, Elektronik oder mechanische Bauteile den Dienst verweigern – ein Problem, das auch die ADAC-Pannenhelfer täglich zu spüren bekommen.
Elektroautos sind nicht besser dran
Wer glaubt, dass Elektroautos von der Batterieproblematik verschont bleiben, irrt. Auch hier war die 12-Volt-Starterbatterie die häufigste Pannenursache. Insgesamt 43.700 Mal rückte der ADAC zu liegen gebliebenen E-Autos aus – ein Anstieg von satten 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Besonders hart erwischte es Autofahrer am 9. Januar 2024: An einem eisigen Wintertag mit frostiger Nacht verzeichnete der ADAC mit fast 20.000 Einsätzen den absoluten Jahreshöchstwert.
Was hilft gegen Batterie-Pannen?
Um böse Überraschungen zu vermeiden, rät der ADAC, die Starterbatterie regelmäßig zu checken – besonders bei älteren Fahrzeugen oder wenn das Auto längere Zeit steht. Wer häufig nur Kurzstrecken fährt, sollte gelegentlich längere Fahrten einplanen, um die Batterie ordentlich zu laden. Und im Zweifel: lieber früher als später austauschen.
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