Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Die staatliche Förderung von Rußpartikelfiltern geht auf die Zielgerade. Bis zum 31. Dezember 2010 kann jeder Diesel-Besitzer seine Rußschleuder kostengünstig nachrüsten lassen und sich damit Zufahrt in die meisten Umweltzonen verschaffen. Anders als bei der Abwrackprämie haben bislang nur wenige Interessierte in den staatlichen Fördertopf gegriffen und sich 330 Euro Zuschuss herausgeholt. Wie das "Hamburger Abendblatt" unter Berufung auf das Bundesfinanzministerium berichtete, waren Ende August von den für 2009 und 2010 veranschlagten 91 Millionen Euro erst 52 Millionen Euro verbraucht. Nach Ministeriumsangaben werde die Frist für die Bezuschussung nicht verlängert.

Auf einen Blick: Alle Marken, alle Modelle

Schien noch Anfang Juni 2010 Eile geboten, hat sich die Lage inzwischen entspannt. Dem Bericht zufolge nahm das Interesse von 110.000 Anträgen im Jahr 2009 auf bislang gut 40.000 im laufenden Jahr ab. Bei der Nachrüstung gefördert werden Pkw, Wohnmobile und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Der Antrag wird gestellt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das Geld entweder in bar ausgezahlt oder mit der Kfz-Steuer verrechnet. Ein Formular für einen Online-Antrag gibt es hier.