Als Autofahrer kann man sich heutzutage in vielen Dingen auf die Technik verlassen. So gibt es zum Beispiel automatische Einparkhilfen bei modernen Autos, dabei wird zwischen einem passiven und aktiven Parkassistenten unterschieden.

Passive und aktive Parkassistenten

Bei einem passiven Parkassistenten werden Front-, Heck- oder Seitenkameras genutzt, mit denen die Umgebung gescannt wird. Ein optisches oder akustisches Signal warnt vor einer drohenden Kollision. Den Rest muss man als Autofahrer selbst erledigen.
Anders sieht das bei aktiven Einparkhilfen aus, denn diese Systeme arbeiten in der Regel mit Ultraschallsensoren und können Parklücken finden und Parkwege berechnen. Sie übernehmen dann auch die Lenkung und fahren automatisch in die Parklücke.
Peugeot 308
Moderne Assistenzsysteme übernehmen jede Menge Tätigkeiten eines Autofahrers. Eingeparkt wird auch schon automatisch.
Bild: Sven Krieger

Verschiedene Funktionen

Parkassistenten werden wegen verschiedener Funktionen in Ultraschall-, Kamera-, radarbasierte und selbstlenkende Systeme unterschieden. Ultraschallbasierte Parkassistenten: Dabei sind mehrere Sensoren in den Stoßstangen. Der Abstand zum Hindernis wird durch das Senden und Empfangen von Schall ermittelt.
Bei kamerabasierten Systemen kann der Fahrer auf dem Navi-Bildschirm alles sehen. Inzwischen ist auch eine Vogelperspektive möglich, wodurch man als Fahrer einen guten Überblick über die jeweiligen Abstände hat.
Bei einem radarbasierten Parkassistenten wird ein Mikrowellenradar genutzt, mit dem die Abstände durch die Stoßstange gemessen werden.
Selbstlenkende Einparkhilfen: Durch Messsensoren kann die Parklücke ausgemessen werden. Das Auto fährt automatisch in die Parklücke, der Fahrer betätigt dabei nur Gas und Bremse. Um die letzte Parkposition zu erreichen, muss der Fahrer das Auto stoppen und den Vorwärtsgang einlegen.