Manchmal steckt Toyota drin, wenn Citroën oder Peugeot draufsteht. Wie, glauben Sie nicht? Dann schauen Sie sich mal dieses Trio an: Citroën C1, Peugeot 107, Toyota Aygo – drei Brüder, bei denen (fast) nur das Markenemblem unterschiedlich ist. Die Drillinge kamen Mitte 2005 auf den Markt, laufen im tschechischen Kolin vom selben Fließband. Aber billig sind sie auf dem Secondhandmarkt nicht, dafür sind C1, 107 und Aygo zu gefragte Typen. Meist bewegen sich die Preise für fünf Jahre alte Fahrzeuge um 5000 Euro. Dann arbeitet der von Toyota-Tochter Daihatsu entwickelte Dreizylinder-Benziner mit 68 PS unter der Haube. Der begnügt sich im Schnitt mit 4,8 Liter Super, stößt nur 111 Gramm CO2 pro km aus.Und er steht dem kleinen Trio gar nicht mal schlecht: Beim flotten Slalom durch die City kommt sogar so etwas wie Fahrspaß auf. Erst recht bei der Parkplatzsuche oder beim Rangieren im Parkhaus: Dank kompakter Karosserie und eines kleinen Wendekreises von weniger als zehn Metern sind die tschechischen Drillinge ideale City-Flitzer. Größter Vorteil ist natürlich die Kürze: 3,43 Meter, knapp ein Meter mehr als bei einem Smart Fortwo, aber deutlich weniger als bei anderen Kleinwagen. C1, 107 und Aygo passen in Parklücken, an denen VW Polo (3,97 m) oder Nissan Micra (3,78 m) vorbeifahren müssen. Einziger Nachteil: 130 Liter Kofferraum verlangen Disziplin bei der Auswahl des Gepäcks. Oben in der Bildergalerie sehen Sie, worauf Sie beim gebrauchten Peugeot 107 achten sollten.

Fazit

von

Eckhart Müller
Kein anderer Peugeot ist beim TÜV und in der ADAC-Pannenstatistik so solide wie der 107, der Kooperation mit Toyota sei Dank. Welchen nehmen, 107, Aygo oder C1? Egal, die Knirpse sind haltbar, ihr Dreizylinder-Benziner verbraucht wenig und fährt sich gut.