Mit den drei 208-Varianten T16, R2 und Racing Cup startet Peugeot kraftvoll in die neue Motorsport-Saison. Außerdem wieder da: der RCZ Racing Cup.
Maike Schade
Der 208 T16 darf im Herbst 2013 an einigen Rallyes teilnehmen.
Bild: Werk
Peugeot bietet in der neuen Saison für Freunde des Rennsports drei Motorsport-Varianten des 208 an: den 280 PS starken Rallye-Allradler 208 T16, seinen frontangetriebenen Bruder 208 R2 und das seriennahe Rundstrecken-Modell 208 Racing Cup. Das Sport-Coupé RCZ Racing Cup geht in sein zweites Einsatzjahr und will an bereits erzielte Erfolge anknüpfen.
Seit seiner Premiere auf dem Pariser Autosalon im September 2012 hat Peugeot den 208 T16 einem intensiven Testprogramm unterzogen. Im weiteren Verlauf des Entwicklungsprogramms wird der Rallye-Allradler in der zweiten Hälfte dieses Jahres an einigen Schotter- und Asphalt-Rallyes teilnehmen. Ab 2014 sollen private Kundenteams und Importeure der Marke den kompakten 280-PS-Sportler bei nationalen und internationalen Wettbewerben wie der Rallye-EM einsetzen und dort um Siege und Titel kämpfen. Der 208 T16 soll in Kürze bestellbar sein, einen genauen Zeitpunkt und Preise nennt Peugeot aber noch nicht.Einen guten Start hat der Peugeot 208 R2 hingelegt. Seit November 2012 wurden 74 Fahrzeuge in 16 Länder ausgeliefert, und in Frankreich und Belgien werden in diesem Jahr nationale 208 Rally Cups ausgetragen. Mit Competition-Kit kostet der 208 R2 37.500 Euro, für das Komplett-Kit werden 47.500 Euro fällig. Das fahrfertige Fahrzeug steht mit 57.500 Euro in der Liste (alle Preise zuzüglich Mehrwertsteuer).
Der 208 R2 startet in diesem Jahr in nationalen Cups durch.
Bild: Werk
Wer auf die Rundstrecke gehen möchte, kann sich den 208 Racing Cup näher ansehen. Der kompakte Rennwagen ist ein naher Verwandter des Serienmodells, allerdings abgespeckt im Bereich Komfort und um motorsporttypische Sicherheitsausstattungen erweitert. Bereift ist der 208 Racing Cup mit straßenzugelassenen Pneus. Die Preise des Peugeot 208 Racing Cup (zuzüglich Mehrwertsteuer): 19.900 Euro (Kit), 23.900 Euro (fahrfertiges Fahrzeug).
Bleibt noch der RCZ Racing Cup, der wahlweise in einer Sprint-Version (54.900 Euro) oder einer Langstrecken-Version (61.900 Euro) zu haben ist. Auch beides ist möglich: Der Umbau von einer in die andere Variante gelingt dank eines Umbau-Kits mit wenigen Handgriffen.