Anders, nicht artig. So lautet immer wieder das Credo französischer Autobauer. Neben sehenswerter Eigenheit in der Optik nerven beim Fahren dann oft schlimme Schrullen. Anders, trotzdem artig. So verkauft uns Peugeot seinen neuen 5008 – und artig besitzt hier nur positive Bedeutungen. Die flotte Optik paart sich beim französischen Kodiaq-Gegner mit einem sehr typischen und durchaus liebenswerten Fahrerlebnis.
Der 5008 ist die XL-Variante des 3008
Die äußere Größe täuscht: Trotz 2,84 Metern Radstand geht es im 5008 nicht besonders geräumig zu.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
Die XL-Variante des Plattform-Bruders 3008 bringt es auf 4,64 Meter Länge (+19,4 cm), schafft trotz 2,84 Meter Radstand (+16,5 cm) nicht übermäßig viel Raum. Allerdings einen mit guten Sitzen, solider Verarbeitung und trotz Touchscreen leicht erlernbarer Bedienung. Finger weg heißt es allerdings beim weitgehend unsinnigen GT-Line-Paket für 2200 Euro (lieber LED-Lichtpaket für 950 Euro nehmen) und beim Glasdach (1250 Euro), unter dem große Gäste den Kopf einziehen müssen. Klotzen statt kleckern lautet die Devise dagegen beim Gepäck. Fast zwei Kubikmeter passen ins ansehnliche Heck – bon! Und für 800 Euro Aufpreis sitzen hinten auch noch die letzten beiden der Zwergen-Gang. Clever: Die Zusatzsitze lassen sich komplett ausbauen – falls Mami und Papi am kinderfreien Festival-Wochenende nicht im Zelt schlafen wollen.
Sauber und souverän: Der per SCR-Kat gereinigte Diesel passt mit seinen 150 PS bestens zum 5008.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
Den Transfer erledigt der Zweiliterdiesel ebenso souverän wie entspannt. Ausreichend kräftig auch für längere Anreisen, akustisch zurückhaltend und beim Verbrauch nicht unverschämt (6,5 l/100 km) – die 150 Diesel-PS empfehlen sich als gute Wahl für den fast 1,7 Tonnen schweren SUV-Schönling. Nur das schnarchige Start-Stopp-System trübt den Spaß in der Stadt nachhaltig. Und bevor die Grünen schimpfen: An den SCR-Kat als Stickoxid-Stopper haben die Franzosen gedacht. Beim Fahrwerk erleben wir eine manierliche Mischung aus französischem Flaneur und deutschem Dynamiker – obwohl Opel hier noch gar nicht mitgespielt hat. Trotz der serienmäßigen 18-Zoll-Räder rollt der 5008 durchaus geschmeidig ab, stolpert allerdings lautstark polternd durch fiese Kraterlandschaften. Schnelle Wechselkurven nimmt er dafür mit Anstand, am auffällig kleinen Lenkrad folgen wir mit steigender Lust der Ideallinie und zeigen uns beeindruckt von der toughen Bremse, die aus Tempo 100 nach 35,5 Metern stoppt.
Irgendwie beeindruckt uns auch der Preis, nur anders. Weil der 5008 BlueHDi 150 lediglich als Allure zu haben ist, stehen immer mindestens 34.050 Euro auf der Rechnung. Wer noch ein paar Extras ankreuzt, schafft auch locker 40.000 Euro. An der jährlichen Wartung (oder 30.000 km) und den nur zwei Jahren Garantie ändert das viele Geld leider nichts. Artig ist anders.
Peugeot 5008 im Test
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Auf den kompakten 3008 folgt der 5008 mit gleicher Technik, nur größer – lohnt das Mehr? Wir haben das Peugeot-SUV unter die Lupe genommen.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Die XL-Variante des Plattform-Bruders 3008 bringt es auf 4,64 Meter Länge (+19,4 cm), schafft trotz 2,84 Meter Radstand (+16,5 cm) nicht übermäßig viel Raum.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Allerdings einen mit guten Sitzen, ...
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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... solider Verarbeitung und trotz Touchscreen leicht erlernbarer Bedienung.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Finger weg heißt es allerdings beim weitgehend unsinnigen GT-Line-Paket für 2200 Euro (lieber LED-Lichtpaket für 950 Euro nehmen) ...
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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... und beim Glasdach (1250 Euro), unter dem große Gäste den Kopf einziehen müssen.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Klotzen statt kleckern lautet die Devise dagegen beim Gepäck. Fast zwei Kubikmeter passen ins ansehnliche Heck – bon! Und für 800 Euro Aufpreis sitzen hinten auch noch die letzten beiden der Zwergen-Gang.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Clever: Die Zusatzsitze lassen sich komplett ausbauen – falls Mami und Papi am kinderfreien Festival-Wochenende nicht im Zelt schlafen wollen.
Bild: Wolfgang Groeger-Meier
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Den Transfer erledigt der Zweiliterdiesel ebenso souverän wie entspannt. Ausreichend kräftig auch für längere Anreisen, akustisch zurückhaltend und beim Verbrauch nicht unverschämt (6,5 l/100 km) – die 150 Diesel-PS empfehlen sich als gute Wahl für den fast 1,7 Tonnen schweren SUV-Schönling.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Nur das schnarchige Start-Stopp-System trübt den Spaß in der Stadt nachhaltig. Und bevor die Grünen schimpfen: An den SCR-Kat als Stickoxid-Stopper haben die Franzosen gedacht.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Beim Fahrwerk erleben wir eine manierliche Mischung aus französischem Flaneur und deutschem Dynamiker – obwohl Opel hier noch gar nicht mitgespielt hat. Trotz der serienmäßigen 18-Zoll-Räder rollt der 5008 durchaus geschmeidig ab, ...
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... stolpert allerdings lautstark polternd durch fiese Kraterlandschaften. Schnelle Wechselkurven nimmt er dafür mit Anstand, ...
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... am auffällig kleinen Lenkrad folgen wir mit steigender Lust der Ideallinie ...
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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... und zeigen uns beeindruckt von der toughen Bremse, die den 5008 aus Tempo 100 nach 35,5 Metern zum Stehen bringt.
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Weil der 5008 BlueHDi 150 lediglich als Allure zu haben ist, stehen immer mindestens 34.050 Euro auf der Rechnung. Wer noch ein paar Extras ankreuzt, schafft auch locker 40.000 Euro. An der jährlichen Wartung (oder 30.000 km) und den nur zwei Jahren Garantie ändert das viele Geld leider nichts.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Das Fazit von Gerald Czajka: "Wer einen Skoda Kodiaq zu brav und den Kia Sorento nicht stylish genug findet, der fährt mit dem Peugeot 5008 nicht schlecht. Ein paar Kompromisse sind zwar einzugehen, doch dafür entschädigt das französische Flair." AUTO BILD-Testnote: 2-