Peugeot RCZ R: Fahrbericht
So fährt der Peugeot RCZ R

Sein elegantes Design macht den Peugeot RCZ zum Dandy der Coupés. Als R-Version wird der Franzose zum Sportler mit Alltagsqualitäten. Hier unser Fahrbericht!
- Michael v. Klodt
Riesige Räder, breitere Radhäuser, ein fester Heckspoiler. Und ja, so ziemlich überall wo Platz ist, prangt auf dem Peugeot RCZ R das rote R, das für Racing steht. Wie bei einem Rennwagen fällt allerdings auch der Spalt zwischen Frontend und Radlauf aus. Piëch würde ausrasten. Doch der Charakter des Peugeot RCZ R wird nicht durch Äußerlichkeiten geprägt. Denn unter der Haube sitzt ein bissiges Vierzylinder-Triebwerk, das es in sich hat. Aus nur 1,6 Liter Hubraum kitzelten die Entwickler um Chefentwickler Thierry Chauvet 270 PS bei 6000/min und einem Drehmoment von 330 Nm, das bereits ab 1900/min anliegt.
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Riesige Räder, breitere Radhäuser, ein fester Heckspoiler: Der R zeigt Sportsgeist pur.
Bild: Werk

Rote Ziernähte, wohin man schaut. Die Sportsitze sind hervorragend.
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17 Liter unter Volllast

Das R-Logo der Sportversion wird großzügig außen und innen verteilt.
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Das ESP ist komplett abschaltbar. Wobei dessen Eingriff gut konfiguriert ist. Trotz tieferem Schwerpunkt, stärkeren Stabis, härteren Federn und Dämpfern ist der RCZ R keineswegs so hart abgestimmt, dass die Bandscheiben leiden. Und bleibt auch bei hohen Kurvengeschwindigkeiten lange gutmütig und beherrschbar. Neben rund einem halben Dutzend gefräster Rs ist der RCZ R innen auch an roten Ziernähten, vor allem aber an sehr guten Sportsitzen zu identifizieren. Die tragen in Kombination mit der guten Fahrwerksabstimmung dazu bei, dass dieses Auto gut für Langstrecken geeignet und damit alltagstauglich ist. Mit einem Preis ab 41.500 Euro ist der Franzosen-Racer kein Sonderangebot, aber eben besonders.
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