Polizeibericht Berlin: Panamera beschlagnahmt
Panamera-Fahrer fährt Polizisten an

Drogenfahrt, Waffenbesitz und gefährliche Körperverletzung: In Berlin rastete ein Porsche-Fahrer bei einer Polizeikontrolle aus. Festnahme!
Bild: MANUEL HOLLENBACH
- Julian Rabe
In Berlin stoppte die Polizei eine Drogen-Fahrt im Porsche Panamera: Der 38-jährige Fahrer des Sportwagens hatte am 11. August 2018 auf seiner Fahrt über die Charlottenburger Prachtmeile Tauentzien gleich mehrfach gegen das Gesetz verstoßen. Der gelb lackierte Porsche war einem Kontrollteam aufgefallen, weil er wiederholt die Busspur nutzte. Als die Beamten den Wagen daraufhin stoppten, wurde der Fahrer aggressiv: Er brüllte herum und ließ immer wieder den Motor aufheulen. Auch die Aufforderung, an den Straßenrand zu fahren, ignorierte der Mann und gab stattdessen Gas. Ein Polizist, der versuchte, sich vor den Wagen zu stellen, konnte gerade noch zur Seite springen, wurde allerdings vom Seitenspiegel des Panamera am Handgelenk erwischt und verletzt.
Polizei schnappt Porsche-Fahrer in einer Bar – Drogentest positiv
Eine Polizeistreife nahm die Verfolgung des Porsche-Fahrers auf und entdeckte den Wagen schließlich vor einer Shisha-Bar, in der sich auch der Fahrer aufhielt. Er hatte sich offenbar beruhigt, ließ einen Drogentest zu – mit positivem Ergebnis. Zudem fanden die Beamten bei der Durchsuchung des Tatfahrzeugs einen verbotenen Teleskop-Schlagstock. Nun ermittelt die Polizei gegen den 38-Jährigen wegen unerlaubten Waffenbesitzes, des Fahrens unter Rauschmitteleinfluss und gefährlicher Körperverletzung. Führerschein und Fahrzeug wurden noch an Ort und Stelle beschlagnahmt.
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