Porsche 911 Carrera S mit "MT-Paket" (2027)
Porsche bringt den Handschalter zurück

Porsche erfüllt einen Herzenswunsch vieler Fans und bringt den handgeschalteten 911 Carrera S zurück. Der Haken: Das Modell gibt es nur in Nordamerika.
Bild: Porsche Cars North America
Viele Porsche-Fans dürften bei dieser Nachricht sofort ins Schwärmen geraten: Der 911 Carrera S ist wieder mit klassischem Schaltgetriebe erhältlich. Allerdings gibt es einen entscheidenden Haken für deutsche Sportwagen-Enthusiasten, denn die neue Variante mit sechs Gängen wird ausschließlich in Nordamerika angeboten.
Porsche reagiert nach eigenen Angaben auf die hohe Nachfrage nordamerikanischer Kunden nach einem handgeschalteten Carrera S.
Mehr Fahrspaß für Enthusiasten
Mit dem neuen "MT Package" setzt Porsche bewusst auf ein möglichst analoges Fahrerlebnis. Während der aktuelle Carrera S der Generation 992.2 bislang ausschließlich mit Achtgang-PDK erhältlich war, kehrt nun das manuelle Getriebe zurück. Zum Einsatz kommt ein Sechsgang-Schaltgetriebe, das bereits aus dem 911 Carrera T bekannt ist. Die Kraft wird ausschließlich an die Hinterräder übertragen. Angeboten wird das Modell sowohl als Coupé als auch als Cabriolet.
Unter der Haube arbeitet weiterhin der bekannte 3,0-Liter-Biturbo-Boxermotor mit 473 PS. Porsche betont dabei ausdrücklich, dass bei dieser Version nicht maximale Beschleunigungswerte im Vordergrund stehen, sondern Fahrspaß und Fahrerbindung.

Der Carrera S trägt einige Embleme, die darauf hinweisen, dass es sich um ein manuelles Schaltgetriebe handelt.
Bild: Porsche Cars North America
Serienmäßig verbaut Porsche außerdem eine Hinterachslenkung sowie das um zehn Millimeter tiefergelegte PASM-Sportfahrwerk. Hinzu kommt eine speziell abgestimmte Abgasanlage, womit sich der 911er deutlich sportlicher als der Carrera T positioniert, ohne gleich in die GT3-Liga vorzustoßen.
Designpakete für Exterieur und Interieur
Optisch hebt sich der Handschalter-Carrera S durch einige Besonderheiten von der Standardversion ab. Serienmäßig an Bord sind eine "SportDesign Frontschürze", Titan-Endrohre mit schwarzen Blenden sowie ein rotes "S"-Logo am Heck. Erstmals erhält überdies ein Carrera S serienmäßig Zentralverschluss-Felgen. Diese sparen laut Porsche mehr als sieben Kilogramm gegenüber den regulären Rädern ein.

Durch das optionale Exterieur-Paket erhält der 911er unter anderem einen weißen Carrera-Schriftzug und ein rotes "S".
Bild: Porsche Cars North America
Darüber hinaus stehen zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten bereit: 17 Außenlackierungen, aber auch die Optionen "Paint to Sample" und "Paint to Sample Plus", womit sich Kunden ihre ganz individuellen Farben anfertigen lassen können.
Im Cockpit setzt Porsche auf eine Mischung aus Sportlichkeit und klassischem Charme. Zu den Highlights zählen Sportsitze mit kariertem Stoffbezug und Streifen, Akzente aus gebürstetem schwarzem Aluminium sowie ein Schalthebel mit Walnussholz-Knauf, der bewusst an frühere Elfer-Generationen erinnern soll.

Der Schaltknauf kommt serienmäßig in Walnussholz.
Bild: Porsche Cars North America
Für deutsche Fans bleibt das Comeback des Handschalters dennoch ein bittersüßes Vergnügen, denn wir gucken leider in die Röhre. Diese nicht vorhandene Verlockung spart uns allerdings auch rund 144.400 Euro.
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