Der Motor gehört beim Porsche 911 nach hinten. Und zwar ganz nach hinten. Seit mehr als 60 Jahren hält Porsche am Heckmotor fest, obwohl Sportwagen-Ingenieure das Mittelmotor-Konzept bevorzugen, weil es eine besonders ausgewogene Gewichtsverteilung ermöglicht. Ferrari, Lamborghini, McLaren oder auch der Porsche Carrera GT setzen darauf.
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Porsche 992 911 Carrera 4 GTS Cabriolet Burmester Memory
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Hybrid (Benzin/Elektro), 10,5 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 238 g/km*
Porsche 992 911 Carrera 4 GTS Cabriolet FnW 360 Kamera
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Porsche 992 Turbo 50 Jahre, Heritage, 360 Grad, Lift
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50 km
478 KW (650 PS)
11/2026
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Porsche 911 992 Carrera Sport Chrono 21" Sportabgas SD
147.992,01 €
Porsche 911 992 Carrera Sport Chrono 21" Sportabgas SD
11 km
290 KW (394 PS)
11/2026
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Porsche 992 911 Sport Chrono 21" Spyder Sportabgas
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Porsche 992.2 Turbo S Cabrio/PASM/BURMESTER/LIFTSYSTEM
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Porsche 992.2 Turbo S Cabrio/PASM/BURMESTER/LIFTSYSTEM
10 km
523 KW (711 PS)
11/2026
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Benzin, 11,7 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 265 g/km*
Porsche 911 Turbo S Cabriolet
297.400 €
Porsche 911 Turbo S Cabriolet
100 km
471 KW (640 PS)
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Hybrid (Benzin/Elektro), 11,6 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 265 g/km*
Porsche 992 Turbo S.2 Cabrio Sportdesign
299.900 €
Porsche 992 Turbo S.2 Cabrio Sportdesign
1.000 km
471 KW (640 PS)
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Porsche 911 GT3 SC 2027
374.800 €
Porsche 911 GT3 SC 2027
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375 KW (510 PS)
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Porsche 992 911 Carrera 4S Cabriolet Liftsystem-VA BOSE
182.400 €
Porsche 992 911 Carrera 4S Cabriolet Liftsystem-VA BOSE
15 km
353 KW (480 PS)
11/2026
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Benzin, 10,8 l/100km (komb.), CO2 Ausstoß 245 g/km*
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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
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Der 911 blieb dagegen immer seiner ganz eigenen Philosophie treu. Genau diese ungewöhnliche Konstruktion macht einen großen Teil seines Charakters aus. Doch nun sorgt ein neues Projekt aus Italien für Aufsehen!
Mit bis zu 800 PS und einer geplanten Auflage von lediglich 50 Fahrzeugen bleibt der Project 754 extrem exklusiv.
Bild: Angelelli Automobili

Project 754: Der Mittelmotor-Elfer ist da

Das Unternehmen Angelelli Automobili hat den neuen Project 754 vorgestellt. Die Basis bilden laut Hersteller die Porsche-911-Generationen 991 und 992, allerdings mit komplett neuer Karosserie, umfangreichen Carbon-Komponenten und einer radikal überarbeiteten Technik. Porsche selbst ist laut Angelelli nicht an dem Projekt beteiligt.
Die spektakulärste Variante trägt den Zusatz "M": Hier sitzt der Boxer nicht mehr hinter, sondern vor der Hinterachse – ein Mittelmotor-Elfer, wie ihn Porsche selbst nie in Serie gebaut hat.
Bild: Angelelli Automobili
Besonders spannend: Der Wagen wird gleich in zwei Varianten angeboten. Während der 754 R dem klassischen Heckmotor-Prinzip treu bleibt, setzt der 754 M auf ein Mittelmotor-Konzept mit vor die Hinterachse verlegtem Triebwerk. Ziel ist eine ausgewogenere Gewichtsverteilung und ein präziseres Fahrverhalten am Limit. Mit bis zu 800 PS und einer geplanten Auflage von lediglich 50 Fahrzeugen bleibt das Ganze extrem exklusiv. Zu Marktstart, Preisen und technischen Details gibt es bislang keine Angaben.

Nicht der erste 911 mit Mittelmotor

Tatsächlich haben die Ingenieure in Zuffenhausen schon mehrfach mit dem Gedanken eines Mittelmotoreinsatzes gespielt. Am bekanntesten ist der Rennwagen 911 RSR der Baureihe 991. Dort wanderte der Sechszylinder für den Renneinsatz vor die Hinterachse. Der Grund: bessere Gewichtsverteilung und aerodynamische Vorteile. Damit entstand faktisch bereits ein Mittelmotor-911 – allerdings ausschließlich für die Rennstrecke.
Rennsport-Atmosphäre inklusive: Das Cockpit kombiniert moderne Porsche-Technik mit exklusiven Materialien und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten.
Bild: Angelelli Automobili
Und es bleibt die Frage: Würde sich ein echter 911er-Fan wirklich über ein Modell mit Mittelmotor freuen? Oder wird Porsche den Sportwagen auf ewig mit Heckmotor anbieten müssen?