Porsche 964 (1990): Art Car
Dieser Porsche 964 ist für jede Space-Safari gewappnet

Der Traum eines autoliebenden Nerds! Bei diesem Porsche wurden unzählige Details verbaut, die an Star Wars erinnern sollen. Ein echtes Liebhaberstück!
Bild: Lusospeed Photography
Würde in der Star-Wars-Reihe ein Porsche mitwirken, dann wäre es dieser! Der Porsche 964 von Rocs Motorsports! Richard Gonçalves hat den "Rocs Tatooine" im November 2023 auf seinem Instagramkanal vorgestellt und die Kommentatoren sind sich einig: Das Art Car ist rundum gelungen!
Der Charme bei diesem Projekt ist vor allem, dass nicht ganz offensichtlich "Star Wars" auf dem Elfer steht. Die Anlehnungen an die legendären Filme von George Lucas finden sich eher im Detail und sind subtil gehalten. Sofort ersichtlich ist natürlich, dass der Porsche für Extrembedingungen gebaut wurde und durch diese ein abgerocktes Äußeres vorweist. Bedingungen, wie sie auf Tatooine herrschen. Auf dem Wüstenplaneten ist es vor allem eins: heiß und trocken. Nicht das typische Umfeld für einen Porsche. Doch der 911er ist ja auch kein typischer Porsche!

Hauptsache robust! Alles, was nicht wirklich an Bord benötigt wird, ist rausgeflogen.
Bild: Lusospeed Photography
Bullenfänger, vier Zusatzscheinwerfer, Ersatzrad, Abschlepphaken, Unterfahrschutz und Verzicht auf unnötigen Ballast. Heckstoßstange? Tankdeckel? Alles nicht notwendig auf einer Abenteuerreise. Natürlich ist auch der Lack nicht unberührt geblieben von der Hitze und der rauen Wüste. Die Farbe ist matt, überall zeigt sich etwas Patina und auch die Plastikteile sind ausgeblichen. Da sticht die einzelne, orangefarbene Speiche der Fuchsfelge geradezu heraus! Diese ist von den sogenannten Schulter-Pauldron inspiriert. Denn die des Kommandanten und Gruppenführer der Sandgruppen waren orange.
Ähnlichkeit zum X-34 Landgleiter
Natürlich wurde auch der X-34 Landgleiter oder auch Landspeeder berücksichtigt. Vielleicht wäre Luke Skywalker ja von einem Landgleiter auf den Porsche umgestiegen, wenn er die Chance gehabt hätte? Die Anlehnung findet sich insbesondere in den Metallteilen an der Fahrer- und Beifahrertür und der Lampe über dem Heckspoiler, die wohl eine der drei Turbinen des Landgleiters symbolisieren soll. Nicht zu vergessen natürlich, dass der Landspeeder wie der Porsche ohne Dach unterwegs ist!

Vier Zusatzscheinwerfer, ein Bullenfänger und matter, verlebter Lack. Hier ist kein typischer Porsche zu sehen.
Bild: Lusospeed Photography
Und auch der Innenraum bleibt natürlich von einer Space-Safari nicht verschont! Das Leder an den Sitzen, am Lenkrad, am Armaturenbrett und am Schaltsack ist abgegriffen, brüchig und von der Sonne ausgeblichen. Der Metallkopf des Schaltknaufes hat tiefe Kerben – Fahrer und Auto haben offensichtlich bereits einiges erlebt!

Hier sind schon viele Abenteurer ein- und ausgestiegen. Das Leder hat schon einiges mitmachen müssen.
Bild: Lusospeed Photography
Mit einem Offroadfahrwerk durch die Wüste düsen
Doch nicht nur das Optische wurde bedacht. Denn es braucht schon etwas mehr, um auf dem Heimatplaneten von Luke Skywalker mit einem Porsche Kilometer abzureißen. Zum Beispiel ein passendes Fahrwerk. Ein Offroadfahrwerk erledigt den Job noch besser als der serienmäßige Allradantrieb eines Carrera 4!

Was steht denn da unter "Rocs"? All jene, die dem Aurebesh-Alphabet mächtig sind, werden es schnell entschlüsseln können.
Bild: Lusospeed Photography
Apropos: Können Sie lesen, was auf dem Heck zwischen Rocs und dem Nummernschild geschrieben steht? Wenn nicht, kein Problem. Das Aurebesh-Alphabet muss man ja nicht auswendig kennen. Ich verrate es Ihnen, falls es anhand der 4 am Ende nicht bereits aufgefallen ist: Dort steht Carrera 4. Ein wirklich sehr detailverliebtes Merkmal, das Kennern ein Lächeln ins Gesicht zaubert!
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