Abgedreht, brutal und übertrieben sind vermutlich die ersten Worte, die einem beim Porsche Hoonipigasus in den Sinn kommen. Und es auch sollen. Denn weder Ken Block noch Hoonigan sind bekannt für schlichte Autos. Am 26. Juni 2022 will der Rallyefahrer mit dem Hoonipigasus an dem "Race to the Clouds" auf der berühmtberüchtigten Pikes Peak teilnehmen. Und das auffällige Design des einzigartigen Porsche wurde hierfür nicht zufällig gewählt.
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Die rosa Lackierung erinnert stark an die "Sau". Wohl einer der berühmtesten Porsche aller Zeiten — ein Porsche 917/20 von 1971 um genau zu sein. Die Karosserie des Hoonipigasus ist jedoch an einen Porsche 911 vom Typ 964 angelehnt.
Porsche Hoonipigasus
Das Design ist mehr als extravagant. Vermutlich gibt es keinen 911er mit größerem Heckspoiler.

Viel geblieben ist davon aber nicht mehr. Nicht nur Frontspiler und Radläufe finden sich beim Hoonipigasus in Übergröße: Am Heck prangt der wohl größte Spoiler, der einem 911er je verpasst wurde.

Der Mittelmotor des Hoonipigasus leistet 1400 PS

Doch so spektakulär das Design des Hoonipigasus auch ist, das Herzstück ist der Vier-Liter-Mittelmotor mit Doppelturboaufladung. Der Porsche bringt 1400 PS auf den Asphalt und das bei einem Gewicht von nur 1000 Kilogramm. Der Allradantrieb des Schweinchen-Porsches soll beim erfolgreichen Erklimmen der Piste helfen.
Porsche Hoonipigasus
1400 PS und Allradantrieb. Bei diesem Porsche ist nicht nur das Design brutal!

Für den Rallyefahrer und bekannten Drifter ist der Antritt beim diesjährigen "Race to the Clouds" nicht das erste Rennen auf dieser Piste. 2005 versuchte er sich auf der Pikes Peak mit einem Rallye-Auto der Gruppe N und seit 2017 startet Ken Block dort mit seinem ebenfalls 1400 PS starken Ford Mustang Hoonicorn RTR V2. Da der Ford aber eher zum Driften und weniger zum Rennfahen gedacht ist, hat sich Block nie zu sehr auf den Sieg verlassen. Das soll mit dem Porsche Hoonipigasus Ende Juni anders werden!

Von

Kim-Sarah Biehl