Der Porsche Macan wird sich verkaufen wie geschnitten Brot. Das glauben die Wirtschaftsanalysten von IHS. Die Porsche AG werde deshalb ihr vorsichtig gestecktes Ziel, 2018 jährlich 200.000 Autos zu verkaufen, schon deutlich früher erreichen: "Wir erwarten, dass Porsche bereits 2015 die 200.000er-Marke kratzt, heißt es in einer IHS-Pressemitteilung. Das wäre ein Absatzplus von 30 Prozent. 2012 verkaufte Porsche 143.096 Autos, für 2013 wird ein ähnliches Ergebnis erwartet.
Erllkönig Porsche Macan
Kompakte, dynamische Edel-SUVs sind in den USA und China gefragt wie nie.
Bild: Automedia
Ursache des rasanten Wachstums ist nach Meinung der Marktforscher die Begeisterung der US-Amerikaner und Chinesen für kompakte, dynamische Edel-SUV – dicke Spritmonster sind auch hier out. Auch bei Porsche hat man diesen Trend erkannt. "Wir planen, jährlich 200 Millionen Euro in die Erweiterung unseres globalen Händlernetzes zu stecken. Allein in China eröffnet fast jeden Monat ein neuer Porsche-Händler", sagt Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Die Zahl der Porsche-Niederlassungen solle weltweit von derzeit 750 auf 1000 im Jahr 2013 steigen.
Nicht nur Porsche, auch Maserati profitiert von der SUV-Welle in China und den USA. Oder will es zumindest: Der Absatz soll von derzeit 6000 Autos jährlich auf 54.000 Fahrzeuge in vier Jahren wachsen. Herausfahren soll das der Levante, der Anfang 2014 in die Showrooms kommt.