Porsche Panamera Turbo S im Test

Porsche Panamera Turbo S im Test

Porsche Panamera Turbo S Facelift: Test, Motor, Preis

Die Modellpflege macht den Porsche Panamera fit für die Rennstrecke

Fünf Meter Länge, zwei Tonnen Gewicht, eine Rennstrecke. Der Porsche Panamera Turbo S zeigt bei unserer ersten Ausfahrt: Das passt!
Porsche liftet den Panamera – und legt dabei in zwei Details nach, die eine Fabelzeit von 7:29,81 min auf der Nürburgring-Nordschleife erst möglich machen. Erstmals gibt es eine Turbo-S-Version mit 630 PS und die Option auf Michelins klebrige Cup-2-Pellen, mit denen auch der Rekord gefahren wurde.
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 Wir hatten auf unserer Ausfahrt den standardmäßigen Pilot Sport 4S in Porsche-Spezifikation aufgeschnallt, doch auch damit lässt sich die dicke Limo amtlich um die Ecken werfen. Klar, in der welligen Kompression der "Mausefalle" am Bilster Berg verheddert sich der Turbo S mit seinen 2,95 Meter Radstand gern in den Untiefen der PSM-Regelung, sobald sich der Aufbau unter dem Einfluss von Seitenführung, Kompression und Vorwärtsdrang über alle drei Achsen verwindet. Die lange Gegengerade mit ihren markanten Wellen steckt das Fahrwerk sänftig weg, die darauffolgende schnelle Mut-Links geht auf der Klippe der Fahrstabilität tänzelnd im Wechselspiel von Unter- und Übersteuern. Dieser Panamera fühlt sich eine halbe Tonne leichtfüßiger an, als er in Wahrheit ist. 

Der Zweitonner ist auch längsdynamisch absolut Porsche-like

Im Standardsprint eine Macht: Nur 3,1 Sekunden braucht der Panamera Turbo S von 0 auf Tempo 100.

In schnellen Wechselkurven zeigt die Vorderachse, was sie kann, denn auch fahrwerksseitig hat Porsche nachgeschärft. Klar, bei diesem Gewicht ist es noch wichtiger, die Front nicht zu überfahren, doch wer das verinnerlicht, erntet ein blitzsauberes Einlenkverhalten und präzise Richtungswechsel ohne viel Unruhe beim Lastwechsel. Längsdynamisch gibt Porsche 3,1 Sekunden auf Landstraßentempo und deren 11,2 auf 200 km/h an. Klingt ordentlich und fühlt sich auch so an. Am Schluss müssen wir noch über den Preis sprechen: Stolze 179.737 Euro werden für den Wagen mindestens fällig. Porsche lässt sich das Verbrenner-Topmodell der Panamera-Baureihe halt fürstlich bezahlen, doch der neue Turbo S ist jeden Cent wert.  
Das Fazit: Wer einen Langstreckengleiter sucht, Familie und ein dickes Konto hat, ab und zu mal über die Nordschleife jagen will, kommt am neuen Panamera Turbo S nicht vorbei. Speed, Luxus, Prestige. AUTO BILD-Testnote: 2+
Technische Daten Porsche Panamera Turbo S • Motor: Achtzylinder, Biturbo, vorn längs • Hubraum: 3996 cm³ • Leistung: 463 kW (630 PS) bei 6000/min • max. Drehmoment: 820 Nm bei 2300-4500/min • Antrieb: Allrad, Achtgang-DKG • Länge/Breite/Höhe: 5049/1937/1427 mm • Leergewicht: 2005 kg • Kofferraum: 495–1334 l 0–100 km/h: 3,1 s • Vmax: 315 km/h • Verbrauch: 10,7 l SP • Abgas CO2: 245 g/km • Preis ab 179.737 Euro. 

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