(dpa/AUTO BILD/KI) Porsche steigt beim VfB Stuttgart ein: Die Porsche AG hat einen Anteil von 5,49 Prozent an der VfB Stuttgart 1893 AG erworben, wie der Fußball-Bundesligist am vergangenen Freitag bekannt gab. Eine zweite Tranche über 5,20 Prozent soll im Juni 2024 folgen. Konkrete Zahlen zur finanziellen Ausgestaltung der Transaktion wurden nicht veröffentlicht, jedoch wird berichtet, dass der VfB Stuttgart durch den Verkauf der Anteile insgesamt etwa 40 Millionen Euro einnehmen könnte.
Ein umfangreiches Prüfverfahren ging dem Einstieg voraus. Aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Verbindungen zwischen der Porsche AG und der Volkswagen AG und weiteren Beteiligungen des Volkswagen-Konzerns an Fußballclubs wurden von der Deutschen Fußball Liga (DFL) verbandsrechtliche Fragen geprüft. Das Präsidium der DFL hat letztlich die Beteiligung von Porsche an der VfB Stuttgart 1893 AG bis zu einer Höhe von 10,41 Prozent für konform mit der Satzung befunden.
Mit dem Einstieg von Porsche erhält das Unternehmen zudem zwei Sitze im Aufsichtsrat der VfB Stuttgart 1893 AG. Claus Vogt, Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des VfB, begrüßt Porsche in der "VfB-Familie" und zeigt sich erfreut über die beginnende Kooperation. Neben Porsche gehören auch Mercedes-Benz und Jako zu den Partnern des VfB. Alexander Wehrle, Vorstandschef des VfB Stuttgart, spricht von einem nun auch formal komplettierten "Württemberger Weltmarken-Bündnis".