Zugegeben: Dieser Filmbösewicht ist vielleicht nicht jedem geläufig, aber für alle Fans der Cars-Triologie ist der AMC Pacer ein wichtiger Charakter. Im Cars-Kontext ist der amerikanische Kleinwagen vor allem unter dem Namen "Acer" bekannt und wirkt als die rechte Hand von Professor Zündapp. 
Und das Image von Acer entspricht ungefähr dem des Pacer in der Realität. Denn was einst als Kultauto gedacht war, stellte sich schließlich als Flop heraus. Doch wie immer gibt es auch hier Ausnahmen – zu sehen auf den PS Days 2023 in Hannover.

6,2-Liter-V8-Motor mit satten 430 PS

Angefangen beim Herzstück, dem Motor. Denn einen V8 (5 Liter) haben einige Serien-Pacer zwar auch unter der Haube, allerdings nur mit 127 PS. Alternativ gab es auch zwei Reihensechszylinder mit jeweils 90 PS (3,8 Liter) und 120 PS (4,2 Liter). Der Tuning-AMC kann derweil mit dem LS3-Motor (6,2 Liter, V8, 430 PS) beeindrucken, den man unter anderem auch aus der Corvette C6 und dem Camaro SS kennt.
PS Days Hannover 2023: AMC Pacer
Viel ist vom schlichten Pacer auf dem Vorher-Foto hinter der Frontscheibe nicht mehr übrig. Nur die skurrile Karosserieform blieb dem kleinen AMC mit dem großen V8 erhalten.
Bild: K. Biehl

Doch damit nicht genug. Um zu erkennen, dass man es hier nicht mit einem gewöhnlichen Pacer zutun hat, muss nicht erst die Haube geöffnet werden. Die tiefliegenden Felgen, der glänzende Lack und auch die NOS-Flasche im Kofferraum geben ausreichend Signale. Doch zum Glück ist die skurrile Karosserie geblieben, die das Auto ja erst so einzigartig macht. Übrigens mit dem serienmäßigen Längenunterschied der Türen, der bei glatten zehn Zentimetern liegt.
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